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Aktuelles aus der Hochschule

Broken Hearts Stiftung zeichnet HAWK-Studierende aus

Plakate zum Thema "Melde Menschenhandel" noch bis 26. März in Hamburg zu sehen

Angehende Designerinnen der HAWK-Fakultät Gestaltung haben beim vierten Plakatwettbewerb der niedersächsischen Broken Hearts Stiftung den zweiten Platz erreicht: Anna Haats, Marike Lüders und Wiebke Hoyer überzeugten die 17-köpfige Jury mit ihrer Kampagne „Maschine Mensch“ und konnten jetzt  aus den Händen von HSV-Profifußballer Dennis Diekmeier in der Akademie der Polizei Hamburg ihre Siegerurkunden entgegen nehmen.

In vielen industriellen Bereichen würden die Menschen nicht mehr menschenwürdig behandelt, sondern als Maschinen missbraucht und bis auf die Knochen ausgebeutet, so die Preisträgerinnen. Die Ausbeutung in der Textilindustrie stellten sie durch eine Nähmaschine aus einem menschlichen Körper dar, ein menschlicher Fleischwolf steht auf einem weiteren Plakat für die Ausbeutung in der Fleischindustrie und menschliche Beine formen einen Presslufthammer in den Entwürfen der Gestalterinnen, um die Missstände auf den Baustellen ans Licht zu bringen.

Die HAWK-Studentinnen Lisa Pohl, Trang Vu und Nicole Olik gewannen in der Sonderkategorie und durften druckfrisch direkt am Abend ihre Golden VIP Tickets „Der deutsche Alptraum“ unter den Besuchern verteilen.

76 Beiträge waren von sieben Designschulen und dem Gymnasium Himmelsthür zu dem Thema „Melde Menschenhandel“ eingereicht worden. Neun Beiträge von HAWK-Studierenden und Schülern des Gymnasiums kamen in die engere Auswahl.

Dr. Cinderella von Dungern, Vorsitzende der Broken Hearts Stiftung, zeigte sich begeistert über die hohe Teilnehmerzahl: „Es geht nicht um die Werbung für Seife, sondern um ein ernstes Thema. Dies ist eine tolle Möglichkeit für junge Menschen, ihre eigene Grafik und Kommunikation an sozialen Ansprüchen zu messen. Die besondere Herausforderung dabei ist, dass einerseits aufmerksamkeitsstarke Kommunikation über ein Poster vermittelt werden muss und andererseits die Komplexität und Schwere des Themas Menschenhandel auf den ersten Blick erkennbar sein soll“.

Die Stiftung will mehr Aufmerksamkeit für das Thema „Sklaverei und Menschenhandel im 21. Jahrhundert“ wecken und eine erhöhte Sensibilität insbesondere im deutschsprachigen Raum schaffen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 26. März in der Akademie der Polizei in Hamburg, Braamkamp 3, zu sehen. Alle Sieger-Plakate unter http://www.brokenhearts.eu/index.php/fotos-und-bilder.html

Erscheinungsdatum: 09.03.2015 

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