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Aktuelles aus der Hochschule

Netzwerk Frühe Hilfen und Kinderschutz

Abschluss der wissenschaftlichen Begleitung des Netzwerkaufbaus durch die HAWK

Im Göttinger Netzwerk Frühe Hilfen und Kinderschutz arbeiten Fachkräfte und Ehrenamtliche zusammen, die in ihrer Tätigkeit mit Kindern und Eltern zu tun haben. Diese Fachkräfte befassen sich mit Themen wie Schwangerschaft, Geburt, Elternschaft, gesundem Aufwachsen und Kinderschutz.
In seiner ersten Entwicklungsphase wurde das Netzwerk von der Fakultät für Soziale Arbeit und Gesundheit Hildesheim wissenschaftlich begleitet. Möglich machte dies die finanzielle Förderung der Klosterkammer Hannover, der Kroschke Kinderstiftung sowie der HAWK.

Die HAWK-Mitarbeiterinnen Birte Meier (M.Sc. Logopädie) und Jasmin Dürr (M.Sc. Ergotherapie) begleiteten unter der Leitung von Prof. Dr. Bernhard Borgetto (Studiendekan des Lehrbereichs Gesundheit der HAWK in Hildesheim, Professor für Gesundheitsförderung und Prävention) in der 1. Projektphase den Auf- und Ausbau des Netzwerkes in Kooperation mit der Stadt und dem Landkreis Göttingen.
In der 2. Projektphase sollten ausgewählte Aspekte der 1. Projektphase vertieft betrachtet werden. Esther Scholz-Minkwitz (M.Sc. Ergotherapie) unterstützte das Projektteam hierbei zusätzlich.

Zum Ende des Jahres 2016 konnte die wissenschaftliche Begleitung des Netzwerkaufbaus der Stadt und des Landkreises Göttingen abgeschlossen werden. Die erweiterte Handreichung, die die beiden Projektphasen mit Ergebnissen und Handlungsempfehlungen beschreibt, konnte im Rahmen einer Abschlussveranstaltung an die Kooperationspartner aus Stadt und Landkreis Göttingen und die Förderer Kroschke-Kinderstiftung und Klosterkammer Hannover übergeben werden.

Präsentation der Ergebnisse

Die Handreichung beinhaltet folgende Handlungsempfehlungen für das Netzwerk:

  • Ausbau der Familienzentren als ein besonders geeigneter Ort für die Angebote Früher Hilfen. Hierbei steht vor allem der Ausbau interdisziplinärer Teams (mit Akteur/inn/en der Gesundheitsfachberufe) im Vordergrund, um den komplexen Anforderungen der Familien gerecht zu werden.
  • Flächendeckender Ausbau des Babybesuchsdienstes in Stadt und Landkreis Göttingen unter Beteiligung der Familienzentren und der ev. Familien-Bildungsstätte, um eine effektive Informationsweitergabe zu Angeboten Früher Hilfen zu einem frühen Zeitpunkt zu ermöglichen.
  • Verbesserung des Zugangs zu den Angeboten für Familien, wie alltagsnahe Unterstützung und Beratung zu grundlegenden Themen wie Erziehung, Ernährung und Gesundheit.
  • Als weitere Informationswege für Eltern sollte überprüft werden, inwieweit die guten Zugänge des Gesundheitswesens zu den (werdenden) Eltern zur Information dieser genutzt werden könnten.

Die HAWK-Mitarbeiterinnen Birte Meier, Jasmin Dürr und Esther Scholz-Minkwitz übergaben zum Pressetermin, zu dem Stadt und Land eingeladen hatten, die erstellte erste Handreichung an Marcel Riethig, Kreis-Sozialdezernent des Landkreises Göttingen, Siegfried Lieske, Sozialdezernent der Stadt Göttingen, Heike Bludau, Landeskoordinierungsstelle Niedersachsen für die Bundesinitiative Frühe Hilfen, Bastian Pielczyk von der Klosterkammer Hannover und an die Koordinatorinnen und Koordinatoren des Netzwerkes.

Neben der Handreichung entwickelten Studierende der HAWK in Hildesheim im Rahmen eines Wahlpflichtfachs einen Einleger für den Mutterpass zur Information über die Frühen Hilfen, der im Netzwerk des Landkreises und der Stadt genutzt werden kann.
Zudem entstanden, angeregt durch das Wahlpflichtfach „Frühe Hilfen“, einige Bachelorarbeiten, z.B. zu den Themen Gesundheitsförderung und Prävention in der Frühen Kindheit oder zum Thema Kinderschutz.


Weitere Informationen

  • Handreichung als PDF
  • Link zum Netzwerk Frühe Hilfen und Kinderschutz:
  • Link zum Nationalen Zentrum Frühe Hilfen:

 

 

 

 

Erscheinungsdatum: 30.01.2017