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Aktuelles aus der Hochschule

Hundertmark neuer HAWK-Dekan in Holzminden

Alexandra Engel will Forschungsinfrastruktur weiter ausbauen

Neue Führung am HAWK-Standort Holzminden: Die Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen hat in ihrer Sitzung am Mittwochabend Dr. Ulrich Hundertmark zum neuen Dekan gewählt. Prof. Dr. Alexandra Engel möchte sich nach knapp vier Jahren als Dekanin dem weiteren Ausbau des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter (ZZHH) und dem Ausbau der Forschungsinfrastruktur am Standort Holzminden widmen und ist deshalb nicht mehr angetreten. Dr. Marc Hudy, Geschäftsführender Präsident der HAWK, ließ den Dank an Alexandra Engel für ihr großes Engagement krankheitsbedingt ausrichten.

Engel habe in herausfordernden Zeiten das Amt der Dekanin übernommen und dabei sei es ihr hervorragend gelungen, die verschiedenen Fachrichtungen hinter sich zu vereinigen, übermittelte Hudy. Zusätzlich zu den Aufgaben der Fakultätsleitung habe sie das ZZHH mit aufgebaut, da sei es nur folgerichtig, jetzt ihren Schwerpunkt auf  die neue geschaffene Forschungsinstitution und die Lehre zu richten.

Hudy ließ auch dem neuen Dekan Ulrich Hundertmark den Dank für seine Bereitschaft übermitteln, diese wichtige Funktion in der Selbstverwaltung der Hochschule zu übernehmen. Seine Berufsbiografie belege viel Erfahrung in administrativen Bereichen und Leitungsfunktionen.  Am Standort Holzminden habe Hundertmark beim Aufbau des Bachelorstudiengangs Betriebswirtschaft berufsbegleitend unermüdlichen Einsatz und unerschütterlichen Optimismus gezeigt und ihn schließlich erfolgreich ans Laufen gebracht.

Alexandra Engel übergibt ein gut bestelltes Feld: „Ich bin sehr dankbar, dass mit der Übernahme des Dekanats durch Dr. Ulrich Hundertmark die Kontinuität in der Entwicklung der Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen gewahrt wird“, sagte sie am Donnerstag im Rahmen eines Pressegesprächs in den HAWK-Räumen am Haarmannplatz. „Herr Dr. Hundertmark und ich haben in den vergangenen zwei Jahren eng zusammen gearbeitet. Ein Ergebnis dessen ist der BWL-Studiengang, mit dem  wir in digitale Lernszenarien vorstoßen. Das ist wichtig und zukunftsweisend für die Fakultät und die Region“, betonte Engel.  

Die bestehenden Studiengänge hätten in den vergangenen fast vier  Jahren personell gestärkt werden können, sowohl bei den Professorinnen und Professoren, als auch bei den Lehrkräften für besondere Aufgaben und wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Technik und Verwaltung, zog Engel Bilanz. Diese Entwicklungen seien möglich geworden, da sich die Studierendenzahlen stetig erhöht hätten. Das sei nicht zuletzt Verdienst der langjährigen Marketingaktivitäten.

Hundertmark, promovierter Jurist, lehrt in den Bereichen Wirtschaftsprivatrecht mit Schwerpunkt Bau- und Immobilienwirtschaft, Vergaberecht, Allgemeines Verwaltungsrecht und Öffentliches Baurecht. Der 61-Jährige arbeitet seit 2011 an der HAWK, zuvor war er Präsident der Niedersächsischen Kommunalprüfungsanstalt. Er sehe es als Chance und Anreiz, nach einigen Jahren der Lehre an der HAWK und der Etablierung des neuen BA Betriebswirtschaft berufsbegleitend wieder eine neue Führungsaufgabe zu übernehmen. Die Fakultät sei sehr gut aufgestellt, sagte Hundertmark: „Vernetzungen mit der regionalen Wirtschaft und zahlreichen Akteuren der hiesigen Zivilgesellschaft, Kooperationen mit regionalen Bildungsträgern gelte es zu festigen und auszubauen. Er wolle insbesondere die Kooperationsverhandlungen mit anderen regionalen Bildungsträgern wie den berufsbildenden Schulen oder dem Berufskolleg Kreis Höxter (BKHX) weiter führen beziehungsweise auszubauen, um gute Übergänge zwischen den verschiedenen Bildungsbereichen zu schaffen. Das öffne die HAWK für lebenslanges Lernen.


Darüber hinaus könne er sich Entwicklungsperspektiven für neue Studiengänge vorstellen, insbesondere für berufsbegleitende Online-Studien­gänge, die mit wenig Raumbedarf auskämen. Wenn der neue BWL-Studien­gang weiterhin erfolgreich verlaufe, könne  zum Beispiel über einen berufsbegleitend zu studierender Master-Studiengang nachgedacht werden, sagte Hundertmark.

Erscheinungsdatum: 09.03.2017 

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