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Aktuelles aus der Hochschule

Erster Kontakt mit deutschen Osterbräuchen

Akademisches Auslandsamt veranstaltet internationales Osterfest für Studierende

Die beiden Austauschstudierenden Yuting Lu und Tian Xin Xu von der Fakultät Gestaltung lächeln in die Handykamera. Stolz halten sie dabei ihre frisch bemalten Eier hoch. Beim Marmorieren haben sie sich wie die anderen Studierenden viel Mühe gegeben und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Diesen Moment halten sie fest, um ihn später mit ihren Freunden und der Familie in ihrem Heimatland Kanada zu teilen.

Auf dem Internationalen Osterfest des Akademischen Auslandsamts der HAWK lernen die internationalen Studierenden deutsche Osterbräuche und -traditionen kennen. Dazu haben sich alle Beteiligten im Café Kolja getroffen. Der Austausch ist nicht einseitig: Sophia Brenken, Studierende an der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit, die schon ein Semester an der Partnerhochschule in Amsterdam studiert hat, hört Hafize Yüksel neugierig zu, als diese von den Feierlichkeiten in ihrem Heimatland der Türkei erzählt. Auch wenn es dort kein Osterfest gibt, so sieht sie Parallelen zur muslimischen Fastenzeit Ramadan.

Die Ostereiersuche bereitet beiden Seiten große Freude. Bei der einen, weil sie die Suche noch aus Kindertagen kennt und bei der anderen, weil das etwas Neues für sie ist. Viel Gelächter gibt es auch beim "Ostereierditschen". "Ja, in den Vereinigten Staaten gibt es auch ein Osterspiel, das im Weißen Haus gespielt wird", erklärt der Joshua Sell aus den USA. Er kennt den Brauch nicht sonderlich gut, denn eingeladen worden ist er dorthin noch nie. 

Uta Giesel, Pastorin der evangelischen Hochschulgemeinde gibt Hinweise zum religiösen Hintergrund, um sicher zu stellen, dass die internationalen Gäste neben den weltlichen Bräuchen auch den Grund des Osterfestes verstehen. 

Deutsche Studierende haben österliche Leckereien mitgebracht. Neben Osterbrot und Osterkränzen gibt es aber auch eine brasilianische Köstlichkeit namens "Paçoca", die Natalia Lavratti, Austauschstudierende aus Brasilien, mitgebracht hat. Das Rezept hat sie ein wenig abgewandelt, da es schwierig war, alle traditionellen Zutaten in Deutschland zu finden. "In Brasilien habe ich das noch nie selbst gemacht, da kaufen wir das immer", gibt sie zu.   

Die glücklichen Gesichter am Ende des Abends sprechen für sich und für die Veranstaltung. Das Teilen von Traditionen und Bräuchen aller Welt findet einen guten Anklang.

Das Akademische Auslandsamt freut sich bereits jetzt auf den Internationalen Länderabend China am Montag, 24. April 2017, und lädt herzlich zur Teilnahme ein!

Erscheinungsdatum: 21.04.2017