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Aktuelles aus der Hochschule

Verzahnung von Studium und Sozialverwaltung

HAWK-Studierende informieren sich zur Praxisphase der Individuellen Studienvertiefung

Seit dem Sommersemester 2016 wird an der HAWK-Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit in Hildesheim die individuelle Studienvertiefung „Soziale Arbeit in der öffentlichen Sozialverwaltung“ angeboten.

Sie geht auf eine Initiative des Dezernenten für Soziales, Jugend, Sport und Gesundheit des Landkreises Hildesheim, Ulrich Wöhler, zurück. Er ist langjähriger Lehrbeauftragter der HAWK und hat sich für eine stärkere Verzahnung von Studium und Praxis eingesetzt, um den gestiegenen Anforderungen an die sozialarbeiterische Tätigkeit  in der öffentlichen Sozialverwaltung gerecht zu werden. Daraufhin hat die HAWK in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Hildesheim ein speziell auf die Sozialverwaltung abgestimmtes Curriculum innerhalb des bestehenden Bachelorstudiengangs  „Soziale Arbeit“ entwickelt. Der Landkreis wiederum hat sich bereit erklärt, die Studienvertiefung im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung durch die Bereitstellung entsprechender Praktikumsplätze tatkräftig zu unterstützen. Hierzu wurde schon im März 2016 ein entsprechender Kooperationsvertrag zwischen Landkreis und HAWK unterzeichnet, der die Basis für weitere Schritte war.

Im Anschluss konnten auch die Stadt und der Landkreis Göttingen sowie die Region Hannover für diese Initiative gewonnen werden, die die Bedeutung von Wöhlers Idee auch für ihre Kommunen bestätigten.

Um den Studierenden, die sich für die Studienvertiefung entschieden haben, die verschiedenen Kooperationspartner und die möglichen Einsatzgebiete näherzubringen, fand jetzt eine Informationsveranstaltung in den Räumen der HAWK statt, bei der Vertreterinnen und Vertreter der Kooperationspartner nicht nur ihre jeweiligen Sozialverwaltungen vorstellten, sondern den Studierenden auch für Fragen zur Verfügung standen.

Diese Informationsveranstaltung war für alle Beteiligten ein weiterer Schritt, um die individuelle Studienvertiefung „Soziale Arbeit in der öffentlichen Sozialverwaltung“  durch stärkere Vernetzung mit der Praxis auf ihrem Weg weiterzubringen.

Die Koordinatorin der individuellen Studienvertiefung, Prof. Dr. Ingrid Siebrecht, dankte den Kooperationspartnern für ihre Bereitschaft, den Studierenden als Praktikantinnen und Praktikanten Einblicke in die Tätigkeiten einer öffentlichen Sozialverwaltung zu verschaffen und so Erfahrungen im realen Berufsleben zu sammeln. Besonderen Dank richtete Prof. Dr. Siebrecht an den Landkreis Hildesheim in seiner Eigenschaft als Initiator der Studienvertiefung.

Ulrich Wöhler begrüßt sehr das Vorhaben, eine solche Informationsveranstaltung in jährlichem Rhythmus stattfinden zu lassen und ergänzt zu der Studienvertiefung im Ganzen: "Ich freue mich sehr, dass die Idee aus der Sozialverwaltung von der HAWK sofort aufgegriffen und so schnell praktisch umgesetzt wurde. Es  ist ein tolles Beispiel, wie wichtig der Austausch und die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Lehre und Praxis sind."

Weitere Informationen

Erscheinungsdatum: 09.05.2017 

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