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Aktuelles aus der Hochschule

Neues vom Hornemann Institut

Vorstand des Fördervereins des Hornemann Instituts wiedergewählt

Die Vorstandsmitglieder des Fördervereins des Hornemann Instituts sind bei der jüngsten Mitgliederversammlung in ihrem Amt einstimmig bestätigt worden. Die Positionen der amtierenden Mitglieder des sog. "Vereins zur Bewahrung und Erhaltung des Weltkulturerbes e.V." erzählen die nunmehr 18jährige Geschichte des Hornemann Instituts: Zu dem Verein selbst hatten sich zunächst 1996 Stadt, Universität Hildesheim und Fachhochschule (heute HAWK) zusammengeschlossen, um das 1998 gegründete Institut zu tragen. Seit das Hornemann Institut 2002 ein Teil der HAWK wurde, dient der Verein als Förderverein, in dem sich u. a. die Sparkasse Hildesheim, die Volksbank, die Stadtwerke wie auch die Sparda-Bank Hildesheim engagieren.

Den Vorsitz des Vorstands hat Dr. Annamaria Geiger, die seinerzeit als Kulturdezernentin der Stadt Hildesheim eine Idee von Prof. Dr. Arne Eggebrecht, damals Direktor des Roemer- und Pelizaeus-Museums, aufgriff und die Institutsgründung zum Projekt der Stadt Hildesheim zur EXPO 2000 machte. Unterstützt wurde Frau Dr. Geiger damals insbesondere von Oberstadtdirektor Dr. Konrad Deufel und Dr. Lore Auerbach, ehemalige Landtagsabgeordnete und erste Bürgermeisterin der Stadt Hildesheim. Bei der Finanzierung hat sich besonders die Hans L. Merkle-Stiftung (vormals Robert Bosch Jubiläumsstiftung) hervorgetan, die durch deren Ex-Manager Dr. Hans-Peter Geyer (heute Bürgerstiftung Hildesheim) in den Vereinsvorstand kam.

Die EXPO förderte den Aufbau des Instituts wegen seiner Online-Kurse, die bis heute Restaurierungs-Know-How der Restaurierungs-Studiengänge der HAWK auf Deutsch, Englisch und Spanisch auf alle Kontinente tragen. Das funktioniert ohne Probleme über Zeitgrenzen hinweg, da diese Lernmodule individuelles Lernen hinsichtlich Lerngeschwindigkeit, Lernzeit und Lernort ermöglichen. Die Inhalte können individuell nach persönlichen Voraussetzungen und Interessen erschlossen werden. Verschiedenartige Lernkontrollen versetzen die Nutzer in die Lage, ihre Lernfortschritte eigenständig zu beurteilen. Bei technischen und bei fachlichen Fragen hilft im Institut eine akademische Restauratorin. Fachfragen werden auch an die Autorinnen und Autoren weitergeleitet, die alle an der HAWK lehren oder gelehrt haben. "Inzwischen haben wir deutlich mehr Lernende im Ausland als bei uns, insbesondere aus Singapur, viele machen einen Kurs nach dem anderen", so die Leiterin des Instituts, Dr. Angela Weyer. Zudem organisiert das Institut zum Wissenstransfer internationale Tagungen und baut E-publishing weiter aus. Z. B. startet Barbara Hentschel im Juni mit dem ersten Webinar. Vizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Viöl hat die Sitzung dazu genutzt, die Arbeitsleistung des Instituts zu loben und den Fortbestand des Instituts zuzusichern.

Foto, von links nach rechts:
Dr. Georg Olms, Lene Wagner, Dr. Annamaria Geiger, Dr. Lore Auerbach, Dr. Hans-Peter Geyer, Dr. Angela Weyer, Prof. Dr. Wolfgang Viöl, Dr. Andrea Nicklisch

Ansprechpartnerin: Dr. Angela Weyer

 

Erscheinungsdatum: 19.05.2017