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Aktuelles aus der Hochschule

Eintragung in Lehrveranstaltungen

Übersicht zu Verfahren und Maßnahmen für Studierende in besonderen Lebenslagen

Für Studierende in besonderen Lebenslagen, das heißt mit Familienverantwortung oder chronischen Erkrankungen/Behinderungen, kann die Studienorganisation herausfordernd sein. Bei der Stundenplangestaltung ist es wichtig, dass diese Studierenden bei Modulen mit Teilnahmebeschränkungen an den für sie zeitlich passenden Kursen teilnehmen können.

Die Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit bietet daher für Studierende in besonderen Lebenslagen bereits länger das Verfahren der vorzeitigen Eintragung in Lehrveranstaltungen für die Studiengänge Soziale Arbeit und Bildung und Erziehung. Im Rahmen des audit familiengerechte hochschule erweitert die HAWK zum Wintersemester 2017/2018 das Verfahren der vorzeitigen Eintragung für teilnahmebeschränkte Lehrveranstaltungen auf die gesamte Hochschule.

Die Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit weitet das Verfahren auf alle Studiengänge aus (Zeitraum für die Eintragung BSc/MSc ELP; BiG: 07. bis 09. August 2017 | BA/MA Soziale Arbeit; BA Bildung und Erziehung; Berufspraktikant/inn/en: 14. bis 16 August 2017). Auch die Fakultät Gestaltung bietet die vorzeitige Eintragung künftig an. In die IPS-Kurse von HAWK Plus können sich Studierende in besonderen Lebenslagen pro Semester für maximal zwei Kurse vorzeitig eintragen lassen (Zeitraum für die Eintragung: 11. bis 17. August 2017). 

Auch an den anderen Fakultäten der HAWK können sich Studierende etwa in teilnahmebeschränkten Wahlpflichtkursen vorzeitig eintragen lassen. Der Familienservice hat eine Übersicht zusammengestellt, die alle Verfahren zur Eintragung in Lehrveranstaltungen an den Fakultäten der HAWK aufführt.

Voraussetzungen für die vorzeitige Eintragung in Lehrveranstaltungen

Eine vorzeitige Eintragung in Lehrveranstaltungen wird aus folgenden Gründen ermöglicht:

  • Kinderbetreuung (bis zum 14. Lebensjahr, bei Behinderung des Kindes ohne Altersbeschränkung) | Nachweis: Geburtsurkunde; bei Behinderung des Kindes Schwerbehindertenausweis oder amtsärztliches Attest
  • Studierende mit Pflegekindern bis zum 14. Lebensjahr | Nachweis: Bescheinigung des Jugendamtes und Meldebescheinigung
  • Schwangerschaft | Nachweis: Mutterpass
  • Pflege eines pflegebedürftigen Angehörigen (mind. Pflegegrad 2) | Nachweis: Bescheinigung der Pflegekasse (Angabe des Pflegegrades, Pflegeperson und Zeitaufwendung für die Pflege durch Antragstellenden (Tagesdurchschnitt mind. 90 Minuten))
  • Schwerbehinderung oder schwere/chronische Erkrankung | Nachweis: Schwerbehindertenausweis oder Bescheinigung vom Amtsarzt (Bezeichnung der Behinderung/schweren Erkrankung, Begründung, warum und in welchem Umfang die Behinderung oder schwere Erkrankung die Studierfähigkeit beeinträchtigt; Angabe von Beginn und voraussichtliche Dauer der Behinderung/Erkrankung)

Weitere Informationen:

Kontakt
Merle Klintworth
Referentin für den Familienservice
Goschentor 1  (Raum 310)
31134 Hildesheim
Tel.:  05121/881-148   E-Mail

Erscheinungsdatum: 02.08.2017