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Aktuelles aus der Hochschule

Wohnungslose Frauen wahrnehmen

Projekt der Fakultät Gestaltung zum Haus für Frauen in Not der Koepjohann’schen Stiftung in Berlin-Mitte

Die Koepjohann’sche Stiftung feiert am Freitag, 16. März 2018, von 13 bis 18 Uhr Richtfest des in der Berliner Tieckstraße entstehenden Wohn- und Beratungshauses für Frauen in Not. Das Haus wird wohnungslosen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Frauen einen Ort bieten, in dem sie Schutz, Beratung und Hilfe finden. Im Rahmen des Richtfestes werden die Arbeiten zum Thema „Kommunikation und Wahrnehmung von wohnungslosen Frauen“ der Studierenden der HAWK-Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim vorgestellt.

Die Verantwortung gegenüber wohnungslosen Menschen und das Bauvorhaben waren für die Stiftung Anlass, die Gesellschaft weiter für das Thema „Frauen und Obdachlosigkeit“ zu sensibilisieren und es in Kooperation mit der Fakultät Gestaltung der HAWK in der Öffentlichkeit präsenter zu machen.

Prof. Barbara Kotte und Prof. Andreas Magdanz haben sich gemeinsam mit ihren Studierenden diesem Thema in unterschiedlichster Herangehensweise und Form genähert und ganz eigene Kommunikationswege entwickelt.  "Wohnungslosigkeit ist ein Thema, das Studierenden näher ist als man vielleicht denken mag. Wir möchten mit den Ergebnissen der Studierenden zeigen, dass Wohnungslosigkeit keine Randerscheinung ist, sondern in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist", erklärt Prof. Barbara Kotte. Das Projekt ist gefördert durch gleichstellungspolitische Mittel der HAWK.

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Richtfest der Koepjohann’schen Stiftung
Freitag, 16. März 2018, 13 bis 18 Uhr
Tieckstraße 17, 10115 Berlin

Vorstellung der Arbeiten zum Thema „Kommunikation und Wahrnehmung von wohnungslosen Frauen“ der Studierenden der Fakultät Gestaltung der HAWK

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Das Wohn- und Beratungshaus für Frauen in Not der Koepjohann’schen Stiftung in Berlin-Mitte

28 Frauen und ihre Kinder finden in der Tieckstraße in Berlin-Mitte temporäre Wohnmöglichkeit und soziale Begleitung. Im Souterrain wird die Stiftung ihr Angebot mit einem weiteren Frauentreffpunkt zu der schon in der Albrechtstrasse existierenden Tagesreinrichtung Sophie erweitern. Die Koepjohann’sche Stiftung hat das denkmalgeschützte Gemeindehaus im Juli 2014 per Erbbaurechtsvertrag für 99 Jahre von der Ev. Kirchengemeinde am Weinberg erworben und investiert eine Gesamtsumme von 2,9 Millionen Euro in das Bauvorhaben.

Die Koepjohann’sche Stiftung wird in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Berlin Stadtmitte und der im Hinterhaus gelegenen Notübernachtung der GEWEBO niedrigschwellige Angebote entwickeln, um wohnungslosen Frauen, die auf der Straße, in ungesicherten oder unzumutbaren Wohnverhältnissen leben oder unmittelbar vom Verlust ihrer Wohnung betroffen sind, zu helfen. Das Diakonische Werk Stadtmitte wird als Mieter von vier Etagen die Räumlichkeiten selbst ausstatten. Im Souterrain wird es zusätzlich eine von der Stiftung betriebene Wohnung für Notübernachtungen geben.

Ziel des Wohn- und Beratungshauses ist, Frauen eine Chance zu geben, den Übergang zu eigenem Wohnraum und Zugang zu einem geregelten Alltag zu eröffnen. „Mit unserem Angebot wollen wir Frauen eine Tagesstruktur geben und ihnen direkte Hilfe in Form von Beratung und sozialer Begleitung, sowie praktische Unterstützung im Alltag zukommen lassen“, sagt Heidrun Lüdtke, Geschäftsführerin der Koepjohann’schen Stiftung.

Etwa 30.000 wohnungslose Menschen – so die Schätzungen der Wohlfahrtsverbände – leben in Berlin, etwa ein Drittel von ihnen sind Frauen, zunehmend mit Kindern. Aufgrund ihrer Unabhängigkeit und Neutralität sieht sich die Koepjohann’sche Stiftung neben ihrer operativen und fördernden Tätigkeit in der Verantwortung, die Wahrnehmung der Gesellschaft für wohnungslose Menschen zu schärfen, ihre Not zu lindern und ihre Verelendung zu bekämpfen.

Kontakt:

Janka Haverbeck
Vorstandsmitglied Koepjohann’sche Stiftung, haverbeck@koepjohann.de

Heidrun Lüdtke
Geschäftsführerin Koepjohann’sche Stiftung, luedtke@koepjohann.de

Prof. Barbara Kotte
Konzeption und Advertising Design, Prodekanin Public Relations, HAWK, Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden//Göttingen, barbara.kotte@hawk.de

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Koepjohann’sche Stiftung
Die Koepjohann’sche Stiftung wurde 1792 von dem Schiffbaumeister und Unternehmer Johann Friedrich Koepjohann gegründet und ist eine der ältesten Stiftungen in Berlin. Die Stiftung feierte 2017 ihr 225- jähriges Jubiläum und den 300. Geburtstag des Stifters. Koepjohann verfügte testamentarisch, dass seine in der Spandauer Vorstadt gelegenen Immobilien den Grundstock für eine Stiftung bilden sollten. Aus den Miet- und Pachteinnahmen werden bis heute bedürftige Frauen aus der Familie des Stifters und der Ev. Kirchengemeinde am Weinberg mit Zuwendungen versorgt. Die Stiftungsarbeit ist im Sinne des Stiftungszwecks weiter ausgebaut worden und die Stiftung finanziert sowohl eigene Einrichtungen als auch verschiedene soziale Projekte im Stiftungsgebiet, die sich für Frauen, Kinder, Jugendliche und Senioren einsetzen. Aktuell saniert und modernisiert die Stiftung ein denkmalgeschütztes Haus in Berlin-Mitte, um dort ein Wohn- und Beratungshaus für Frauen in Not zu etablieren. Informationen unter: www.koepjohann.de

 

Fakultät Gestaltung der HAWK
An der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim können sich Studierende im Studiengang Bachelor of Arts auf einen von neun Bereichen spezialisieren. Advertising Design, Branding Design, Digitale Medien, Farbdesign, Grafikdesign, Innenarchitektur, Lighting Design, Metallgestaltung und Produktdesign. Das Studium hat ein hohes Maß an Praxisnähe, Theorie, Technik und Gestaltung sind eng miteinander verzahnt. Im Studiengang Master of Arts stehen integratives Gestalten, teamorientiertes Leiten und strategisches Denken im Mittelpunkt. Die Fakultät Gestaltung der HAWK ist im ADC Hochschulranking auf Platz 2 im nationalen Vergleich und gehört damit zu den renommierten Designfakultäten in Deutschland. www.hawk.de

 

Das Diakonische Werk Berlin – Brandenburg – schlesische Oberlausitz (DWBO)
ist ein Verband der Freien Wohlfahrtspflege, der in umfassender Weise Aufgaben des Staates im sozialen Bereich übernimmt. Der Verband vertritt rund 430 selbstständige Träger der Diakonie mit über 1.300 Einrichtungen u.a. auch das Diakonische Werk Berlin Stadtmitte e.V.

Erscheinungsdatum: 13.03.2018 

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