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Aktuelles aus der Hochschule

HAWK Kinder dürfen in die Tasten greifen

Zweieinhalb- bis Dreijährige erkunden die Orgel der Weltkulturerbe-Kirche St. Michaelis

18 Kinder der Krippe der HAWK haben sich jetzt gemeinsam mit vier Erzieherinnen auf den Weg zur Michaeliskirche gemacht, um dort die Orgel zu besuchen. Was genau sie da beim Orgelbesuch besuchen, wussten die Zweieinhalb- bis Dreijährigen allerdings nicht so genau. Eine Orgel ist das etwas zum Essen, zum Streicheln, zum Spielen?

Als sich die große Tür der Michaeliskirche für die Kinder öffnete, durften sie erstmal diesen großen, hellen Raum erobern. Begleitet von Dr. Gesa C. Teichert, Gleichstellungsbeauftrage der HAWK und im Rahmen der familienfreundlichen Hochschule verantwortlich für die Krippe „HAWK Kinder“, durften sie die Weite der Kirche laufend, hüpfend, klatschend, summend und auch mal ganz leise kennenlernen.

Plötzlich ertönte ein ganz zarter, heller Ton im Kirchraum und die Kinder lauschten, wo der wohl herkommt. Immer kräftigere Töne erklangen und die Kinder machten sich, ganz im Sinne des phänomenographischen Ansatzes der „HAWK Kinder“, auf die Suche nach dem Ursprung dieser Musik. Fritzi aus der Sonnen- Gruppe hatte es schnell raus: „Da, der Mann am Klavier macht die Musik!“

Alle Kinder rannten nun zur Orgel und wurden dort von Kirchenmusikdirektor Helmut Langenbruch begrüßt. Mit viel Ruhe, Freundlichkeit und Sachlichkeit brachte KMD Langenbruch den Kindern die Orgel näher und die Lust bei den Kindern stieg, Tasten und Pedale anzufassen. Zunächst aber durften alle eine einzelne Orgelpfeife aus der Nähe betrachten und auch reinpusten – jedes Kind schaffte es, einen Ton zu erzeugen. Das brachte Erstaunen und Freude in die Augen.

Und dann ging es ans gemeinsame Musizieren. Kinder und Erzieherinnen lernten gemeinsam das Lied von der Orgel, bei dem jedes Kind einmal die Orgelbank neben Helmut Langenbruch erobern durfte und einen ganz besonderen Ton beisteuern konnte. Zwischen zaghaft und beherztem Griff in die Tasten war alles dabei.

Zum Abschluss des Besuchs durften es sich die Kinder dann nochmal auf Sitzkissen rund um die Orgel gemütlich machen und einem kleinen Konzert lauschen. KMD Helmut Langenbruch spielte für die Kinder den Schluss des G-Dur-Präludiums von Felix Mendelsohn-Bartholdy. Und neben vielen besonderen Erlebnissen an diesem Vormittag, war das noch einmal ein ganz besonderer Moment.

Im Rahmen des phänomenographischen Ansatzes ist es dem Team der „HAWK Kinder“ sehr wichtig, den Kindern immer wieder Möglichkeiten zu bieten, neben dem Lernen am Alltag auch Ungewohntes und Neues zu entdecken. Angebote aus dem musisch-künstlerischen Bereich spielen dort eine wichtige Rolle, so haben die Kinder neben diesem Ausflug auch die Möglichkeit, durch ein Theaterprojekt sich und die Welt zu erkunden.

 

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Erscheinungsdatum: 09.04.2018