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Aktuelles aus der Hochschule

"Mountmaking" für Museumsobjekte

Thomas Fißler im Hornemann Kolleg über abwechslungsreiche und konservatorisch verantwortliche Ausstellungen

Restauratorinnen und Restauratoren sind immer sehr nahe an Objekten dran: Das schult oftmals ihren Blick auf Ästhetik. Diese Qualifizierung wird im Ausstellungswesen auch oftmals genutzt: Denn gerade Ausstellungsbesucher erwarten abwechslungsreiche Präsentationen, möchten auch mal überrascht werden. Damit beginnt die Suche nach konservatorisch verantwortbaren, aber bemerkenswerten Inszenierungen.

Bundesweit bekannt geworden mit derartigen Ausstellungen ist Thomas Fißler, der die Veranstaltungsreihe des Hornemann Kollegs 12 „Der Weg in die Vitrine“ abschließt. In seinem Vortrag am 20. Juni  wird er u. a. folgenden Fragen nachgehen:
- Wie lassen sich konservatorisch verantwortbare Bedingungen schaffen, die stets wechselnden gestalterischen Ideen entsprechen?
- Was ziehen die zeitlich unterschiedlichen Voraussetzungen der Planung und
Umsetzung für die Präsentationen von Exponaten nach sich?
- Worin sollten sich permanente Präsentationen von temporären aus Sicht der Sammlungen unterscheiden?

Unter „Mountmaking“ versteht man den Prozess des Entwerfens, Fertigens und Installierens der Halterungen (sog. Mounts), die Sammlungsobjekte in Ausstellungen sicher unterstützen. In Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von in der Konservierung zugelassenen Metallen, Kunststoffen und Schäumen werden individuelle Halterungen für jedes Objekt geschaffen, die den Visionen von Kuratoren, Designern und Museumpädagogen entsprechen. Sie arbeiten eng mit Restauratoren zusammen, um die Stärken und Schwächen jedes Objekts zu erkennen und sichere Herstellungsmaterialien für die Halterungen zu finden.

Zum Vortrag mit anschließendem Gespräch und Umtrunk lädt am 20. Juni 2018, um 18.30 Uhr, das Hornemann Institut ganz herzlich in die Alte Bibliothek, Brühl 20, in Hildesheim ein!

Der Vortrag ist öffentlich und kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Die Einladungskarte steht hier zum Download bereit (pdf, 0,3 MB).

Ansprechpartnerin: Dr. Angela Weyer

Erscheinungsdatum: 19.06.2018