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Aktuelles aus der Hochschule

"hi*queer" lädt ein

Die politische Hochschulinitiative lädt zu interessanten Veranstaltungen

Die politische Hochschulinitiative "hi*queer" hat für das Sommersemester 2018 spannende Veranstaltungen organisiert:

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Oh, Simone! Warum wir Beauvoir wiederentdecken sollten
Lesung und Gespräch mit Julia Korbik Di. 10.07. / 18 Uhr Alte Bibliothek der HAWK, Brühl 20, 31134  Hildesheim

Simone de Beauvoir: große Denkerin des 20. Jahrhunderts, eine Ikone des Feminismus – aber warum sollten sich junge Frauen für sie interessieren?

Weil sie phantastische Romane und präzise Analysen gesellschaftlicher Entwicklungen schrieb und ihrem Partner Jean-Paul Sartre an analytischer Schärfe in nichts nachstand: eine Frau, die schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts für ihre Freiheit kämpfte, emanzipiert und unabhängig.

In "Oh, Simone! Warum wir Beauvoir wiederentdecken sollten" wirft die Journalistin und Autorin Julia Korbik einen frischen Blick auf die Frau, die Schriftstellerin, die Philosophin und die Feministin. Simone de Beauvoir schillert in diesem Buch in all ihren Facetten – »Oh, Simone!« überrascht, lädt zum Stöbern ein und zeigt: Es lohnt sich, kritisch zu denken und das zu tun, wofür man brennt.

Julia Korbik liest aus ihrem Buch und diskutiert im Gespräch Leben und Werk der großen Französin.

 

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Materialistischer Feminismus

DIESE VERANSTALTUNG FÄLLT LEIDER AUS, WIRD ABER IM HERBST NACHGEHOLT

Vortrag und Diskussion mit Katharina Zimmerhackl

Die kapitalistische Gesellschaft stellt sich als Totalität dar, die durchzogen ist von einem Geschlechterverhältnis, für das Frauenhass, männliche Hegemonie und die Abwertung von Sorgetätigkeiten konstitutiv ist. Ein materialistischer Feminismus versucht, diese Gesellschaft als Ganzes in den Blick zu nehmen und zu verstehen, wie das Geschlechterverhältnis als alle Bereiche der Gesellschaft durchziehender Teil gesellschaftlicher Totalität zu begreifen ist – weil eine feministische Theorie und Praxis eben nicht im luftleeren Raum schwebt.

Im Vortrag wird dies zum einen in Grundzügen anhand zweier grundlegender Bereiche, der vergeschlechtlichten Arbeitsteilung und der Herausbildung männlicher und weiblicher Subjekte, gezeigt und zum anderen wird eine materialistisch-feministiche Perspektive bestimmt, die wesentliches Element jeglicher Gesellschaftskritik sein muss.

Vortrag und Diskussion zu den Grundlagen eines materialistischen Feminismus mit Katharina Zimmerhackl (outside the box – Zeitschrift für feministische Gesellschaftskritik).

Diese Veranstaltung wird durch gleichstellungspolitische Mittel der HAWK gefördert.

 

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Familie, Geschlecht und Normalität im Wandel
Lesung und Gespräch mit Jochen König, Mi. 18. Juli/ 18 Uhr Alte Bibliothek der HAWK, Brühl 20, 31134  Hildesheim

Vortrag und Lesung aus "Mama, Papa, Kind? Von Singles, Co-Eltern und anderen Familien". In Feuilletons, Talkshows und auf der Straße wird heftig um vermeintliche Normalität in Bezug auf Geschlecht und Familie gestritten. Jochen König lebt mit seinen beiden Kindern in Berlin. Seine große Tochter nennt ihn "Mama", die kleine ist Teil einer Co-Eltern-Familie mit zwei weiteren Müttern. Im Vortrag geht es um Geschlechterrollen, Familienkonstellationen, Kindeswohl und die Reaktionen auf seine Familie.

Jochen König schreibt über seine eigene Familie, über Familien im Allgemeinen, über Geschlechter, über Liebe und Sex, über Nachmittage auf dem Spielplatz, übers Scheitern und über Überforderung, über Väter und über die Aufteilung von care-Arbeit.

 

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Erscheinungsdatum: 10.07.2018