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Labor für Holztechnik

Auswahl herausragender Abschlussarbeiten

Bachelorarbeit von Jonas Heuer

Nutzwertanalyse standardisierter Deckenkonstruktionen im mehrgeschossigen Holzbau

Ziel der Bachelorarbeit ist es, die "Wahl der optimalen Decke" gegenüber dem Planer oder Bauherren transparent und nachvollziehbar darstellen zu können.

Des Weiteren dient die Arbeit zur Gewinnung und Vertiefung der Kenntnisse des Bearbeiters im Bereich

  • der Betriebswirtschaftslehre
  • der Bauphysik
  • des Brandschutzes
  • der Statik
  • der Kostenermittlung
  • der Ökologie
  • der EDV.

Bachelorarbeit von Tim Mayer

Untersuchungen zum Trag- und Verformungsverhalten von profilierten, metallischen Verbindungsmitteln in BSH aus Eiche

In dieser Bachelorarbeit wird das Tragverhalten von Holzschrauben und Sondernägeln in Brettschichtholz-Produkten aus Eiche untersucht. Es werden Tragfähigkeits-Prüfungen durchgeführt und diese mit den in der DIN EN 1995-1-1:2010-12 festgelegten Berechnungsverfahren und solche der jeweiligen bauaufsichtlichen Zulassungen oder ETAs verglichen, um die Anwendbarkeit auf BSH aus Eiche zu überprüfen. Das Hauptaugenmerk wird hierbei auf die Untersuchung der axialen Tragfähigkeit gelegt.

Des Weiteren werden Prüfungen zur Ausführbarkeit von Verbindungen mit Eichen-BSH mit den oben genannten Verbindungsmitteln durchgeführt.

Schmuckgrafik Schraubenauszug Eiche


Bachelorarbeit von Melwin Timm

Simulation eines BSH-Trägers aus Eiche unter Berücksichtigung streuender Einflussgrößen

Die vorliegende Ausarbeitung untersucht die Simulation eines Brettschichtholzträgers (BSH) aus Eiche, welcher sich aus streuenden Einflussgrößen - geometrisch und statisch - zusammensetzt.

Die Simulation erfolgte über eine vielfache Anzahl von BSH-Trägern, deren Ergebnisse am Ende zusammengefasst werden. Nach durchgeführten Untersuchungen wurden die Bemessungen erst zu einer Dichtefunktion, dann zu einer Verteilungsfunktion statistisch ermittelt.

Schmuckgrafik Normalspannungsverteilung eines simulierten Brettschichtholzträgers


Bachelorarbeit von Jakob Laraki

Machbarkeitsstudie und numerische Untersuchung der integralen Bauweise im Holzbrückenbau

Im Rahmen dieser Arbeit wurde die Machbarkeit integraler, also lagerloser, Straßenbrücken aus Holz untersucht. Der Vergleich einer integralen und einer konventionall gelagerten Holzstraßenbrücke wurde mittels einer numerischen Simulation in einem Finite-Elemente-Programm gezogen. Hierzu wurde eine Aussage zur Formstabilität von Brettschichtholz in longitudinaler Richtung infolge von Temperatur- und Feuchteeinfluss getroffen, die eine Einschätzung der Auswirkung von Zwangsbeanspruchungen im beidseitig eingespannten Bauteil erlauben. Diese Einflüsse wurden in der Modellbildung der integralen Holzbrücke berücksichtigt. Im Vergleich zur gelagerten Brücke ist durch die Ausbildung einer biegesteifen Kopplung zwischen Holzträger und Betonwiderlager eine Materialeinsparung von über 50 % in den Haupttragelementen und gleichzeitig eine Reduzierung der Durchbiegung des Brückenüberbaus von rund 28 % möglich. Der zur biegesteifen Kopplung entwickelte, austauschbare Anschluss erfordert eine große Präzision in der Ausführung und Planung. Dieser trägt mit der Effizienzsteigerung des Tragwerks jedoch zu einer erhöhten Konkurrenzfähigkeit von Holzbrücken gegenüber Brücken anderer Baustoffe bei.


Bachelorarbeit von Andreas Lonzek

Bestandsaufnahme der Holzkonstruktion an einem Fachwerkhaus in Grebenstein

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Sanierungskonzepten, basierend auf einer holzschutztechnischen Bauzustandserfassung eines historischen Fachwerkgebäudes. Das vorrangige Planungsziel ist der Erhalt des Gebäudes durch konstruktive Holzschutzmaßnahmen unter der Berücksichtigung von wirtschaftlichen und denkmalpflegerischen Faktoren.