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Bauen und Erhalten

Exkursionen und Workshops

Schwimmende HAWK-Burg wird Zweite bei der Betonkanu-Regatta

Studierende der Fakultät Bauwesen erfolgreich in der "Offenen Klasse"

Die schwimmende HAWK-Burg trotzte der Konkurrenz im Wikingerboot

Die Mannschaft der HAWK-Burg war nicht nur erfolgreich, sondern auch standesgemäß gekleidet.

Am 20. Juni 2009 fand auf dem Baldeneysee in Essen die 12. Deutsche Betonkanu-Regatta statt.  Mehr als 900 Studenten und Auszubildende ließen bei dem außergewöhnlichen Wettbewerb ihre selbstgebauten Kanus und Wasserfahrzeuge aus Beton zu Wasser. Bei der Bootsparade der „Offenen Klasse“ wurden die skurrilsten Konstruktionen prämiert. Das Boot "GeBALLte Energie" der Hochschule Lausitz, ein komplettes Spielfeld mit einem überdimensionalen Fußball aus Beton belegte in dieser Kategorie den ersten Platz. Eine schwimmende Burg der HAWK Hildesheim und eine runde Schwimminsel der Technischen Universität Dresden belegten den zweiten und dritten Platz.

Für Projektbetreuerin Prof. Dr. Gabriele Masuch von der HAWK-Fakultät Bauwesen war es die insgesamt siebte Betonkanu-Regatta. Was sie daran so fasziniert? „Dass Beton schwimmen kann“, hatte sie schon bei der Bootstaufe am Hohnsensee erklärt. Im Team von Prof. Masuch sind Studierende der Architektur genau wie angehende Bau- und Holzingenieure. Für die Konstruktion und die Teilnahme am Rennen gibt es sechs Credit-Points.

Knapp 5.000 Besucher bewunderten in Essen die 80 Betonboote auf der 400 Meter langen Regattastrecke. Die Teilnehmer der Regatta kamen von Fachhochschulen, Universitäten und anderen Institutionen, an denen Betontechnik gelehrt wird. Vor dem Wettkampf mussten sie gemeinsam mit ihren Ausbildern die knifflige Aufgabe lösen, ein Kanu aus Beton zu bauen, das robust sowie wasserundurchlässig ist und darüber hinaus den harten Bedingungen eines Rennens stand hält.

In der Wettkampfklasse der Herren gewann das Team der Universität Twente aus den Niederlanden mit einem Vorsprung von 19 Sekunden, gefolgt von der Hochschule Regensburg und der Technischen Fachhochschule Georg Agricola zu Bochum. Bei den Damen siegte das Team der Technischen Universität Dortmund. Zweit- und drittplatzierte waren die Mannschaften der Bauhaus Universität Weimar und der Hochschule Augsburg.

Die Deutsche Betonkanu-Regatta wird regelmäßig von der Deutschen Zement- und Betonindustrie veranstaltet. Die letzte Regatta fand 2007 in Hannover auf dem Maschsee statt.

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