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Bauen und Erhalten

Großes Interesse in Hildesheim am Weltkulturerbe-Thema

Hornemann Kolleg am 23. Juni zum UNESCO-Welterbe Fagus-Werk in Alfeld

Die vierte Reihe des Hornemann Kollegs mit dem Motto „Wir haben UNESCO Welterbe … und nun?“ stößt auf großes Interesse, innerhalb der HAWK wie auch in der Hildesheimer Bevölkerung.

Am 19. Mai erläuterte Jürgen Götz sehr konzentriert einige Meilensteine in der jahrelangen Sanierung von St. Michaelis, die er ab 2007 leitete.

Im Juni und Juli finden weitere Vorträge zu UNESCO Welterbebauten in und um Hildesheim statt:

Unter dem Titel „Das lebende Denkmal - UNESCO Welterbe Fagus-Werk Alfeld“ wird am 23. Juni Karl Schünemann die großartige Gropius-Architektur vorstellen und den langen Weg des Fagus-Werks zum Welterbe. Außerdem wird die umfangreiche Restaurierung vorgestellt, die in den Jahren 1984 bis 2004 durchgeführt wurde: Mit Experten aus den Bereichen der Denkmalpflege und Architektur, bundes- und europaweit, wurde vereinbart, die gesamte Fassade bis auf die Eckbereiche, mit Doppelverglasung auszurüsten und die kompletten Stahlfassaden zu erneuern. Im UNESCO Welterbeantrag wurden diese Arbeiten ausführlich beschrieben.
Vor fast genau drei Jahren entschied die UNESCO, das Alfelder Fagus-Werk in die Liste des Weltkulturerbes aufzunehmen. Mit der Errichtung des Fagus-Werkes 1910/11 gelang Carl Benscheidt, dem Gründer und Bauherrn, und dem damals völlig unbekannten Architekten Walter Gropius der Durchbruch zu einer neuen, dem Zeitalter der Technik entsprechenden, modernen Baukunst. Im Fagus-Werk wurden ab 1911 Schuhleisten in großen Serien aus Buchenholz (lat.: fagus-silvatica) produziert, heute wird für Schuhleistenserien Kunststoffmaterial genutzt. Im Jahr 1974 übernahmen die Diplom-Ingenieure Gerd und Ernst Greten als Urenkel des Gründers das Alfelder Unternehmen und ergänzten zu dem schwach gewordenen Schuhleistenbereich eine neue GreCon Maschinenbau- und Elektronikfertigung.
Heute arbeiten in der denkmalgeschützten Fabrik und auf dem gesamten Werksgelände in Alfeld 360 Mitarbeiter in den unterschiedlich aufgestellten Unternehmensbereichen.

Die Einladungskarte finden Sie hier (pdf, 1,14 MB).


Am 14. Juli 2014 erläutert dann der Hildesheimer Dom- und Diözesanbaumeister Dipl.-Ing. Norbert Kesseler den Planungs- und Bauprozess am Hildesheimer Dom und seinen Annexbauten.

Alle Vorträge sind öffentlich und kostenfrei zu besuchen. Sie finden immer um 18.30 Uhr im Hinterhaus von Brühl 20 in der HAWK in Hildesheim statt

Erscheinungsdatum: 28.05.2014 

Hornemann Institut

Hornemann Institut Bistum Hildesheim
Bischof Bernward