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Bauwesen
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Informationen zum Bachelor Studiengang Holzingenieurwesen

Holz - ein Baustoff der Zukunft

Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten im Bauen: vom tragenden Bauholz bis zum Möbel

Im Baustoff Holz treffen sich Tradition und Innovation, jahrhundertealte handwerkliche Erfahrung und moderne industrielle Vorfertigung und Produktentwicklung. So vielfältig die technischen und ästhetischen Eigenschaften des Bau- und Werkstoffes Holz sind, so groß ist auch das Spektrum seiner Verwendungsmöglichkeiten im Bauen: vom tragenden Bauholz bis zum Möbel, vom Dämmmaterial bis zum Fenster.  Das Bewusstsein für energetische, ökologische und baubiologische Fragen trägt dazu bei, dass der Baustoff in Zukunft weiter an Bedeutung und Beliebtheit gewinnen wird. Nachhaltiges Bauen - ob Neubau oder Bauen im Bestand - ist ohne das Material Holz nicht vorstellbar.

Fortschritte und Entwicklungen im Bereich der Holzwerkstoffe, der Bearbeitungstechniken und der Konstruktionssysteme haben in den letzten Jahrzehnten das Anwendungspektrum des Baustoffes Holz drastisch erweitert. Aus einem Handwerksbaustoff sind industrielle Produkte entstanden, die Konstruktionen mit hohem Vorfertigungsgrad in maßgeschneiderter Ausführung ermöglichen - im konstruktiven Holzbau wie im Möbel- und Innenausbau. Der Bedeutung des Baustoffes Holz entsprechend braucht es zunehmend Ingenieure, die über ausgewiesene Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit dem Zukunftsbaustoff Holz verfügen.

Mit der Einführung des Bachelor- und Masterstudiengangs Holzingenieurwesen reagiert die HAWK auf die Bedürfnisse des modernen Bauens, des Arbeitsmarktes sowie der gestiegenen Herausforderungen und Möglichkeiten, die den modernen Holzbau kennzeichnen. Die HAWK Fakultät Bauwesen zählt zu den wenigen deutschen Hochschulen, die das Holzingenieurwesen als eigenständigen Studiengang anbieten.

Vertiefungsrichtungen/Profilbildungen

Das Studienangebot des 6-semestrigen Bachelor-Studiengangs Holzingenieurwesen mit den Vertiefungen konstruktiver Holzbau und Möbelbau und Ausbau deckt den gesamten Anwendungsbereich des Holzes im Bauen ab, vom Hallentragwerk bis zum Sitzmöbel. Das Studium umfasst konstruktiv-planerische, naturwissenschaftliche, gestalterische, betriebswirtschaftliche, fertigungstechnische und allgemeinwissenschaftliche Inhalte. Kennzeichnend für das Profil sind die vernetzten Studieninhalte mit den Baustudiengängen Architektur und Bauingenieurwesen in Kombination. So sind die ersten beiden Semester weitgehend identisch mit dem Studium des Bauingenieurwesens - ein Wechsel zwischen den Studiengängen ist prinzipiell möglich. Das Vertiefungsstudium in den Bereichen „konstruktiver Holzbau“ sowie „Möbelbau und Ausbau“ beginnnt im 3. Semeste und bereitet Absolventinnen und Absolventen für vielfältige Tätigkeitsfelder im späteren Berufsleben optimal vor.  

 

Studiendauer und Studienabschluss

Titel/Abschluss:

Bachelor of Engineering (BEng Holzingenieurwesen)

Studiendauer: 6 Semester
Schwerpunkte/ Vertiefungsrichtungen:
Konstruktiver Holzbau/Möbelbau und Ausbau
Studienformen: Vollzeit
Unterrichtssprachen: deutsch/ausgewählte Module in englisch
Studienbeginn: Anfang Oktober
Anmeldeschluss: 15. Juli
Besonderheiten: einzigartiges Angebot einer Fachhochschule in Norddeutschland

 

Berufsfelder und Perspektiven

Holzingenieurinnen und Holzingenieure sind umfassend ausgebildete Experten in Sachen Bauen mit Holz, die entwerfen, konstruieren, berechnen, beraten, Fertigungs- und Bauprozesse steuern und überwachen. Je nach Studien- und Vertiefungsrichtung sind Absolventinnen und Absolventen in Planungs- und Ingenieurbüros, in der Holzzuliefer- und holzverarbeitenden Industrie, der Möbelindustrie, bei Behörden und Verbänden tätig. Die dafür benötigten praktischen und theoretischen Kenntnisse und Fähigkeiten umfassen sowohl die Herstellung von Halbfabrikaten und Produkten als auch die Planung und Realisierung von Bauten.

Mögliche Tätigkeitsgebiete sind unter anderem: