Advertising-Design
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Wenn der Werbeblock im Fernsehen läuft, ist die beste Zeit, um sich ein neues Bier zu holen. Doch gerade deshalb ist Werbung für den Gestalter eine besondere Herausforderung. Denn nur eine gute Idee kommt auch beim Konsumenten an. Ran an der Konsumenten. Kampagnen müssen nicht nur gut aussehen. Sie müssen auch eine Idee haben, die es schafft, bei den Menschen ins Bewusstsein zu dringen. Und nicht nur das: Der Werbung muss es auch gelingen, den Betrachter für ein Produkt zu begeistern. Und daran sollte er sich im besten Fall auch noch erinnern, wenn er das nächste Mal vor einer Kaufentscheidung steht. Die Konzeption der Werbung ist daher nicht von der Unternehmensstrategie zu trennen. Dazu gehören auch die Berücksichtigung von Marktdaten, Zielgruppenanalysen, unternehmerischen Zielsetzungen, arketing-Strategien und Vertriebsstrukturen. Werbung geht weiter. Konkret geht es im Bereich Advertising-Design darum, Kampagnen in Form von Anzeigen in Zeitungen oder Zeitschriften, Plakaten, Kino-Filmen und TV-Spots, Online-Werbeformen, Promotion, Guerilla-Aktionen und Events zu gestalten. Es gibt kein Medium, das nicht für Werbung genutzt werden kann und in Zukunft genutzt werden wird. Längst ist es Selbstverständlich, dass in Fernseh-Serien und Filmen Produkte bewusst platziert werden. Und längst sind auch Computerspiele von Werbung durchsetzt. Kurz: Die Medien, die zu konzipieren und zu gestalten sind, sind ganz unterschiedlich und komplex. Und dabei geht es nicht nur darum, die einzelnen Disziplinen zu beherrschen, sondern auch darum, sie miteinander in Einklang zu bringen. Aus diesem Grund ist der Bereich Advertising-Design eng vernetzt mit anderen Kompetenzfeldern. Fotografie, Film, interaktive Medien, Druck, Typografie, Illustration, Farbe, Geschäftsausstattungen, Verpackungen, Editorial-Design, Text – all das ist wichtig für einen Advertising-Designer. Damit am Ende Werbung entsteht, die begeistert statt zu nerven.
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