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Gestaltung

Novemberausstellung 2011

Die Idee war es, die Sicht des Besuchers zu begrenzen und zu lenken indem ein Raum definiert wird, ohne tatsächlich Wände zu schaffen...

Der Grundriss der Raum-im-Raum Konstruktion ergab einen Rundgang um die mittige Trägersäule des Raumes. An den innenliegenden Ecken dieses Ganges wurden Bögen montiert, die wie eine Art Gewölbe fungierten. Die Bögen bestanden aus schwarzen, eingekerbten Dachlatten-Gliedern, welche anschließend mit einem weißen Wollfaden waagerecht umspannt wurden. Diese Flächen wurden dann von unten durch Leuchtstoffröhren beleuchtet, sodass die Fäden durch einen Moiré-Effekt als Fläche wahrgenommen wurden. Außer den Fäden und den Ausstellungsstücken wurde der komplette Raum schwarz gestaltet, um die Aufmerksamkeit auf den neugeschaffenen Raum und die Ausstellungsstücke zu lenken. Bewusst wurden nicht alle Flächen bespannt, um die Spannung aufrecht zu erhalten, die der Betrachter beim Betreten des Raums erfuhr. Die ausgestellten Objekte wurden mit Architekten Klemmleuchten illuminiert. Die Bestückung mit 75 Watt Glühlampen setzte Akzente und erzeugte eine gewollte Plastizität durch harte Schattenwürfe auf den Modellen. Die Installation wurde zu einem Publikumsmagneten auf der Novemberausstellung.

Entwurf | Fotos | Richard Dahlmann
Text | | Imke Wendt & Richard Dahlmann

Novemberausstellung 2011