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Gestaltung

Projekte

Pencil-Mania

Braucht gutes Design heute noch Stift und Papier? Diese Frage stellte das Team der Studierenden des Seminars „Zeichnen und Darstellen“ 250 internationalen Designern unterschiedlicher Fakultäten

Macht es in unserem digital geprägten Zeitalter, überhaupt noch Sinn, auf den guten alten Stift zurückzugreifen, um eine Idee sprichwörtlich zu Papier zu bringen? Welchen Anteil haben analoge Arbeitsweisen im Zusammenspiel mit digitaler Technik beim Entstehungsprozess internationalen Designs?... oder ist es doch effektiver, jede Idee direkt am Computer zu realisieren?

Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Studierenden der Kurse „Zeichnen und Darstellen“ unter der Leitung von Eva König und Barbara König-Warneboldt und fragten internationale Designer nach einem Statement oder einem Scribble und einem Lieblingsstift. Ca. 250 aufwändig gestaltete Anschreiben gingen an Kreative aus den Bereichen Werbung, Grafik, Illustration, Typographie, Buchgestaltung, Produktdesign, Architektur, Modedesign, Film und Verlagswesen.

Zunächst aber wurden ein Logo und ein Siegel für das Projekt „Pencil-Mania“ entwickelt. Unzählige Zeichnungen entstanden und mittels Fotografie, Siebdruck und Linoldruck wurden ein Anschreiben, Infokarten, personifizierte Antwortkarten und blindgeprägte Pappträger zur Übermittlung der angefragten Lieblingsstifte kreiert.  Unterstützung bekam das Projekt „Pencil-Mania“ vom Kurs Typo I von Christoph Lemmer, der mit seinen Studenten ein Alphabet für die Initialen der Angeschriebenen entwickelt hat, mit denen dann die Antwortkarten gestaltet wurden.

Jeder Briefumschlag ist ein Unikat und wurde eigens mit einer Zeichnung versehen. Inzwischen sind mehr als 70 Antworten aus aller Welt eingegangen, die dann zusammen mit Plakaten zum Thema und weiteren Ergebnissen des Projekts in einer Ausstellung gezeigt werden.

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Pencil-Mania