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Gestaltung

Farbdesign

Color and Surface Design


Material- und Oberflächenfarbigkeit hat eine maßgebliche Bedeutung für die Qualität unserer visuell wahrnehmbaren und von Menschen gestalteten Umwelt. Wie Menschen in dieser leben,sich zurechtfinden und sich mit ihr identifizieren, hängt wesentlich von der Farbe ab.

Farbigkeit vermittelt ästhetische, indikative, symbolischen oder emotionale Bezüge und Informationen der menschgemachten Umwelt, deren Qualität somit FarbdesignerInnen durch ihren kreativen Beitrag mitbestimmen können. Farbentscheidungen sind grundlegender Bestandteil jeglicher zwei und dreidimensionaler Planungs- und Gestaltgebungsprozesse.

Das Arbeitsfeld von FarbdesignerInnen kann daher im Bereich Architektur- und/oder Produktgestaltung liegen.​Farbmasterplanung von Stadträumen, einzelnen Bauwerken oder Innenräumesowie Farb- und Materialkollektionierung oder das Themenspektrum Color and Trim für individuelle und industrielle Produkte kann das tägliche Tun umfassen.

Studienziel

Die zukünftigen FarbdesignerInnen werden durch die Vermittlung praktischer und theoretischer Grundlagen sowie kreativer Techniken darauf vorbereitet, Farbe als Gestaltungsmittel souverän zu beherrschen.

Der Studienverlauf ist interdisziplinär angelegt, sodaß Studierende in den Bereichen Gestaltungstechnik, Theorie und Projektentwicklung mit allen Kompetenzfeldern des Studiengangs Gestaltung eng verflochten sind, um somit später auf die vielfältigen Möglichkeiten und Einsatzgebiete im Markt als FarbdesignerInnen vorbereitet zu sein.

FarbdesignerInnen bestimmen als SpezialistenInnen für das Gestaltungsmittel Farbe durch ihren kreativen Beitrag die erforderlichen formalen und funktionalen Qualitäten von menschgemachter, farbiger Umwelt.

Sie integrieren in ihre Arbeit formal-ästhetische, psychologisch-phsyiologische und künstlerische Faktoren wie auch wissenschaftlich-technische Grundlagen und verbinden diese mit zeitbezogenen und kulturellen Aspekten, um einer komplexen Umweltgestaltung gerecht zu werden.

Das Farbdesign-Studium führt zu qualifizierten GestalternInnen mit dem Gestaltungsschwerpunkt Farbe, die entweder sich freiberuflich selbstständig machen, ein Designbüro führen und unterschiedliche Aufträge für das Handwerk, den Handel, die Industrie und private und/oder öffentliche Institutionen bearbeiten oder angestellt sind in

  • Design-Agenturen oder -Abteilungen
  • Architekturbüros
  • Farbdesignstudios
  • Colour- und Trim-Studios
  • Werbeagenturen
  • Fernsehanstalten
  • Theatern
  • Design- oder Marketigabteilungen der Industrie

oder im Bereich der Trendforschung arbeiten. Sie sind SpezialistenInnen in interdisziplinären Arbeitsteams und für den Gestaltungsbereich Farbe verantwortlich.

Hinweise zum Studium

Um als FarbdesignerIn das Gestaltungselement Farbe sinnvoll einsetzen zu können, sind Voraussetzungen notwendig wie

  • Wissen um die Bedeutung von Farbe bei Wahrnehmungs- und Verarbeitungsprozessen
  • Kenntnisse über die Wirkung von Farbe auf Wohlbefinden, Psyche und Verhalten
  • Kreativität und künstlerisches Einfühlungsvermögen
  • Bildung auf den Gebieten Kunst- und Kulturgeschichte, Naturwissenschaft, Handwerk und Technik
  • Umfassende Kenntnisse zu farbtheoretischen und farbästhetischen Funktionsprinzipien
  • Umfassende Kenntnisse zu grundlegenden Planungs- und Gestaltungsprozessen/ Konzeptentwicklungen
  • Zukunftorientiertes, strategisches und marketingorientiertes Denken und Handeln

Studienverlauf

Den Bachelor-Studienverlauf dieses Kompetenzfeldes kannst du dir hier anschauen:

Fassaden in Hildesheim Fassadengestaltung in Hildesheim

Moodboard 01 Alpina Trendwelten 2006