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Gestaltung

Einleitung zum Thema „Narrative Environments“

Künstlich oder echt, recycled, atomar, selbstgemacht und (nach)wachsend: Materialien sind für alle Gestaltungsdisziplinen von größtem Interesse!

Die Master-Studierenden der Fakultät Gestaltung entwickeln wissensvermittelnde Raumkonzepte zum Thema Material

Im WS 09/10 Semester setzten vier Studierenden-Teams unter Leitung der Dozentinnen MSc Dipl.-Ing. Nicola Krause und Dipl.-Des. Sonja Niemann innovative Materialien und Oberflächen in Szene. Entstanden sind vielfältige dramaturgische Lösungen zu vier spannenden inhaltlichen Schwerpunkten.

Semesterverlauf

„Narrative Environments“ befinden sich an der Schnittstelle zwischen Architektur, Kunst, Design und Wissenschaft. Zur optimalen Einstimmung in das komplexe Themenfeld der erlebnisorientierten Wissensvermittlung startete das Semester mit einem Blick hinter die Kulissen des Klimahaus® 8° Ost Bremerhaven. Dort wurde deutlich, welch vielfältige Aspekte bei der Planung des eigenen Projektes von den Studierenden zu berücksichtigen sind: Mit formalen Lösungen, Material– und Oberflächenwahl, Farbe, grafischer Gestaltung, Illusionstechniken, Licht, sogar Duft und Sound bieten sich Gestaltern unzählige Möglichkeiten, mit dem Erscheinungsbild von Räumen zu spielen.

Diese vier inhaltlichen Schwerpunkte waren vorgegeben: Material & Nachhaltigkeit, Smart Materials & Bionik, Material & Gestalt, Material & Emotion.

Am Beginn der Entwicklung der Raumkonzepte stand die Recherche zu den facettenreichen Themen der „innovativen Materialien“. Die Studierenden recherchierten  Beispiele aus der Praxis oder Anschauungsmaterial (z.B. Materialproben) und tauchten ein in die erstaunliche Welt der modernen Materialien und Herstellungsprozesse.

Auf der Grundlage der Recherche entwickelten die aus je zwei bis drei Studierenden bestehenden Teams Ihre Visionen: Unverwechselbare gestalterische Leitmotive wurden aus den Inhalten abgeleitet.

Bei der Planung war die vorgegebene räumliche Ausdehnung von maximal 3,50 x 3,50 x 3,50 Meter zu berücksichtigen. Die Teams generierten faszinierende Erlebnisräume mit Szenografie, Exponaten, Grafik, Beleuchtung und Sound. Auch das Erstellen von Storyboards und Texten, die Entwicklung des passenden Corporate-Design, die Kosten– & Zeitplanung, das Herstellen von Ausführungsplanungsunterlagen sowie Modellbau gehörte zu den Projektergebnissen.

Narrative Environments