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Gestaltung

formbar

Team Smart Materials (Katharina Bokern, Christoph Borch, Denise Brügge, Jan Larkins, David Nowicki)

Bei „formbar" dreht sich alles um Smart Materials. Diese werden auch als intelligente Werkstoffe bezeichnet, weil sie auf äußere Reize, wie zum Beispiel Wärme und Magnetfelder, reagieren und ihre Eigenschaften verändern können. So ist es möglich, deren Verhalten gezielt zu beeinflussen und zu steuern.

Die Ausstellung „formbar" legt das Augenmerk auf vier metallische Smart Materials: Ferrofluide, magnetorheologische Flüssigkeiten sowie thermische und magnetische Formgedächtnislegierungen, für die jeweils interaktive Exponate entwickelt wurden.

Das Exponat mit dem neugierig stimmenden Titel „sehr folgsam" lädt beipielsweise ein, Magnethandschuhe überzustreifen und an einer Glaskugel das Phänomen Ferrofluid kennenzulernen. Die Glaskugel ist doppelwandig mit Ferrofluid, einer mit magnetischen Partikeln angereicherten Flüssigkeit, gefüllt. 

Kontraste als Leitmotiv

Das gestalterische Leitmotiv des Ausstellungsraumes, der „formbar" beruht auf Gegensätzen und Kontrasten, greift so das Konzept der wandelbaren Smart Materials und deren gegensätzliche Eigenschaften und Gestalten auf. Der Kontrast zwischen verformbarem (weich, fließend, rund) und festem (hart, starr, kantig) Zustand steht im Fokus der Gestaltung.

Basierend auf diesem Leitmotiv sind Schriften, Farben und Formsprache von Texten und grafischen Elementen sowie die Aspekte der Fassaden- und Raumgestaltung festgelegt worden. 

Die polygonale Außenfassade des rund 10 Quadratmeter großen Ausstellungsgebäudes besticht durch zahlreichen Facetten, welche ihm unverkennbare Form verleihen und dabei die Vielschichtigkeit der Smart Materials wiederspiegelt.

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