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Gestaltung

Lebensformen

Team Material & Leben (Sabrina Feuerherd, Artur Handzik, Hannes Radtke, Thomas Wahle)

Das komplexe Themenspektrum „Living Materials" steht im Mittelpunkt der Ausstellung „Lebensformen". 

Grundgedanke des Teams war, sich auf die Materialien in ihrer Anwendbarkeit zu konzentrieren. Exponate zu Einzellebewesen als Baumaterial, Gentechnik und Forschung, Verbindung von lebendigen und konventionellen Materialien und selbstwachsenden Konstruktionen wurden entwickelt.

Der Werkstoff „Eco-Cradle" – ein neues Material aus Pilzen, das biologisch abbaubar ist und gut zur Verpackung bzw. Dämmung genutzt werden kann steht als Dreh- und Angelpunkt im Zentrum der Ausstellung. Das Material vereint die gesetzten Leitmotive Shaping, Wachstum, Kreislauf und Baustein.

Besuchern das Material näher zu bringen und ihm Berührungsängste in Bezug auf ein Material zu nehmen, das durch einen Pilz in Form wächst wurde zum Ziel der Ausstellung.

Die visionäre Auseinandersetzung mit dem Thema brachte Modelle aus Pappe, Papier und Plastillin hervor, die formal schließlich in einer Art Lebensbaum aus „Eco-Cradle" mündete. Der Baum besteht aus wachsenden Modulen, in den Baum eingebettet sind die Exponate.

Das Raumkonzept ist ein modulares System, das mit  Bausteinen aus „Eco-Cradle" gebaut wird. Eine Besonderheit an diesem System ist der Verzicht auf Aussenwände. Der Raum bildet eine Einheit, die zugleich den Gedanken der offenen Ausstellungsfläche berücksichtigt, da der Raum von allen Seiten her zugänglich bleibt.

Die Herkunft des Logos ist klar zu erkennen: Es leitet sich aus der polygonalen Struktur und Bauweise des Ausstellungsraumes ab.

Die Schreibweise zergliedert das Wort „Lebensform" noch einmal in „Leben" und „Form" und reflektiert so gestalterische und inhaltliche Kontraste der Ausstellung bereits im Titel.

Lebensformen