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Gestaltung

One day – User Experience

Im Pilotprojekt beschäftigten wir uns mit der User Experience im alltäglichen Umgang mit Produkten, Dienstleistungen und Umgebungen.

Somit lag unser Fokus also nicht auf der z.B. einmaligen Bedienung eines Gerätes sondern auf der Erfahrung und Interaktion über einen Zeitraum hinweg. Dazu untersuchten wir die Tagesabläufe von Studierenden, Berufstätigen und Senioren. Parallel dazu entstand eine Dokumentation, die unsere Ideen und Lösungsvorschläge festhielt, die sich aber auch damit beschäftigt, wie unsere Ergebnisse themenbezogen dargestellt werden können.

Die wörtliche Übersetzung von User Experience, auch UX genannt, lautet Nutzererlebnis und beschreibt die Anwendererfahrung in der Interaktion mit einem System, einer Einrichtung, einer Dienstleistung oder einem Produkt. Dabei ist nicht nur die Usability eines Produktes wichtig, sondern vor allem auch das gestaltete Erlebnis auf emotionaler Ebene, wie Vertrauen, Ästhetik und Spaß bei der Nutzung. Es geht um die Verbindung von Handeln, Reflexion und Fühlen in der Aktion mit einem Produkt zu einem Ganzen. User Experience Design ist demnach die Gestaltung des Nutzerlebnisses, mit der Intention, Wahrnehmung und Verhalten zu beeinflussen. Eine gute UX ist essenziell für den Erfolg.

Dazu untersuchen wir die Tagesabläufe unterschiedlicher Zielgruppen und fassten die Ergebnisse in einer umfangreichen Dokumentation zusammen. Diese liegt hier in Ausschnitten als PDF vor.


Senioren – Das Ehrenamtportal

Andrea Geisweid
Frauke Maydorn
Monika Mersmann

Uns gefiel die Vorstellung, sich in das Leben älterer Menschen hineinzudenken. Schon bei den vorangehenden Aufgaben fiel uns auf, dass vor allem ältere Menschen in Design Prozessen in ihren alltäglichen Bedürfnissen häufig nicht berücksichtigt werden. Seien es im Straßenverkehr zu kurze Ampelphasen, nicht lesbare Kleidungsetiketten, oder zu hohe Einkaufswagen oder Ladekanten von Kofferräumen. Um das Themenfeld Senioren von allen Seiten zu beleuchten, haben wir zu Beginn eine Mindmap erstellt. Überbegriffe waren unter anderem Alten-WGs, Gesundheit, Soziales, Rituale, Tod des Partners, Diskriminierung, Vormundschaft, Zurechtfinden in der Stadt / in der Natur, Wohnen und Haushalt, Krankenhäuser, Nutzen von Medien oder das Thema Freizeit, bzw. zu viel Zeit.

Senioren (PDF)


Kondome

Jens Habersetzer
Marlene Klünker

Die Konzeption oder die Verbesserung der gesamten Benutzererfahrung mit einem Objekt, fokussiert insbesondere den User selbst. Wirklich zu verstehen, wie mit dem Produkt in seinem Nutzungsumfeld umgegangen wird, wo genau der User auf Widerstände stößt und was die wahren Bedürfnisse des Users sind, bedeutet, den Usern zuzuhören. Dieses Zuhören ist die Grundlage von »User-Experience-Design«. Die Herausforderung dieses Projektes lässt sich in einer Frage formulieren : »Wie kann eine positive Nutzererfahrung mit Kondomen entstehen?«

Viele von uns haben Erfahrungen mit Kondomen gemacht, doch wir sprechen kaum über diese Erfahrungen. Es existieren also bestimmte Probleme mit dem Produkt Kondom, weil sie einfach nicht thematisiert werden. Dies soll sich durch das Projekt ändern, indem der Umgang mit Kondomen auf eine Weise und von Blickwinkeln aus thematisiert wird, aus denen es bisher nicht getan wurde.

Kondome (PDF)


Aurora – Ein Innenraumkonzept

Christian Bode
Felix Hoppenstock
Kai Krause

Unsere Gruppe machte es sich nach der Recherche und folgender Analyse zur Aufgabe, ein visionäres Innenraumkonzept für ein individuelles Schlafzimmer zu gestalten, bei dem der Mensch im Mittelpunkt steht. Die Tragweite des Themas »One Day« begannen wir mit einer »Mind Map« zu veranschaulichen und zu kategorisieren. Die gewonnene Übersicht erlaubte eine Fokussierung auf die interessant erscheinenden Felder des täglichen Lebens, resultierend sowohl aus gruppeninternen Gesprächen als auch mit Dritten.

Die Themenfelder einer möglichen, gestalterischen Lösung waren das Schlafen, die Ordnung und die Nahrungsaufnahme eines Erwachsenen. Daraufhin beobachteten wir unser privates und gesellschaftliches Umfeld und verglichen die Notizen und dokumentierenden Fotografien. Synchron erfolgte eine Recherche von aktuellen Lösungen und zukunftsorientierten Trends im Internet, so dass von Anfang an visionäres Denken mit technischer Realisierbarkeit verbunden wurde.

Aurora (PDF)


Studierende – Orientierung an der Hochschule

Ann-Katrin Reinke
Annabell Meier
Angelika Schaefer
Sarah Hientzsch
Katharina Hardt

Nach längeren Untersuchungen und ausgiebigen Umfragen unter den Studenten und Studentinnen vieler verschiedener Universitäten und Fachhochschulen kristallisierte sich eine grundlegende Problematik im Uni-Alltag heraus. Dies war die organisierte Zusammenstellung von Informationen und das Zurechtfinden in der eigenen Schule. Die Entwicklung des Prototypen einer interaktiven Navigationssäule dient als Unterstützung für die Studenten und Studentinnen an den Universitäten und Fachhochschulen.

Die Säule stellt Informationen im externen und internen Bereich der Schule frei zur Verfügung. So kann z.B. der Student oder die Studentin einsehen wie der Lageplan der Schule ist, wo sich welche Vorlesungsräume befinden und sich diese Wegbeschreibung auch ausdrucken. Außerdem findet man Informationen über ausfallende Vorlesungen, Notausgänge, Fahrgemeinschaften oder die Fahrzeiten der öffentlichen Verkehrsmittel. Die Säule ist nicht nur vor Ort eine wichtige Hilfe, sondern kann auch von vielen anderen Medien genutzt werden z.B. lässt sich eine Verbindung vom Computer über die Webside herstellen oder es gibt ein App mit dem man über das Mobiltelefon seine Informationen bekommen kann.

Unsere Interaktive Säule ist außerdem auch behindertengerecht entwickelt worden, so kann sie von beiden Seiten bedient werden, einerseits ganz normal stehend aber anderseits auch auf der Höhe eines Rollstuhlfahrers. Auch die Architektur der Säule unterstützt diesen Aspekt.

Studierende (PDF)


Die gesamte Dokumentation

Saskia Plankert
Alexander Stöckel
Anne-Kathrin Bennecke
Isabell Meier

Aufgrund unserer vielfältigen und großen Zielgruppe sollte das Ziel unserer Bearbeitung sein, die Auswahl der Medien so zu gestalten, dass jeder – trotz unterschiedlichem Technik-Knowhow – mit der Dokumentation umzugehen weiß. Uns stehen ganz allgemein zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Die Print- und die Digital-Variante.

In den Punkten »3.1.1 Print« und »3.1.2 Digital« untersuchen wir zum einen die vielfältigen Umsetzungsmöglichkeiten sowie Vor- und Nachteile bei Print und Digital, zum anderen die Möglichkeiten einer Kombination aus beiden Medien.

Buch/Doku (PDF) 

One Day