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Gestaltung

ReFORMation – 500 Jahre neu

Masterstudierende reflektieren die Reformation. In einem Gemeinschaftsprojekt vom Arbeitsfeld Kunst und Kultur im Haus kirchlicher Dienste der Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers und der Fakultät Gestaltung der HAWK Hildesheim

Die Ausstellung ReFORMation findet im Rahmen der EKD-weiten Lutherdekade 2008-2017 statt. Das Jahr 2015 wird unter dem Motto „Reformation und Bild“ stehen, zu dem in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers dieses außergewöhnliche Projekt den Auftakt gibt. Mit ihrem anstehenden Jubiläum rückt die Reformation als kultureller Faktor in den Fokus. 1517 wie 2017 gibt sie gesellschaftliche Impulse und ist  für Kirche und Design von Interesse. Denn wie die Menschen der Reformationszeit, umgibt auch uns eine Welt wachsender Möglichkeiten: Denkformen, Glaubensformen, Lebensformen, Kommunikationsformen, ja sogar Formen an sich ändern sich. Was veraltet, was bleibt, was ist neu?


Masterstudierende der Fakultät Gestaltung HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst haben mit Prof. Barbara Kotte und Timo Rieke, Prof. z. Verwalt. in einem Kooperationsprojekt mit der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers eigene Anknüpfungspunkte in Vergangenheit oder Gegenwart der Reformation gefunden und ihn in eine neue Form gebracht. Die Studierenden entwarfen im Rahmen eines Seminars Designobjekte, die zum Betrachten, Mitmachen, Querdenken, Schmunzeln und Diskutieren einladen. Jedes der Exponate gibt einem Thema der Reformation eine neue Form und lenkt den Blick darauf, wie wir von Zeugnissen und Errungenschaften, Worten und Bildern der Vergangenheit für die Zukunft lernen können.


Ein paar Beispiele:
Der Glauben braucht den Menschen. Ob der Mensch auch den Glauben braucht und was er mit dem Menschen macht, lassen Carolin Weitkamp und Norman Steiner mit ihrem Rallye 3000 GT vielleicht selbst erleben. Erleuchtung, Verblendung? Die Reformation hat dem Menschen die Augen geöffnet. Tom Stöckl hingegen hat eine "Unit" geschaffen, die als Schmuck getragen, die Kerninhalte der Reformation auf einen Punkt bringt. Katharina Sobanski hat sich damit beschäftigt, was für einen Raum die evangelisch-lutherische Landeskirche eigentlich bräuchte – einen Debattierraum.


Zur Ausstellung ist ein Katalog entstanden.


Termine:


Ev.-luth. St.-Andreas-Kirche

Andreasplatz 1

31134 Hildesheim

www.andreaskirche.com

Vernissage

6. Juli 2014 um 18 Uhr

Finissage

17. Juli 2014 um 20 Uhr

Öffnungszeiten der Ausstellung

Mo-Fr von 9-18 Uhr,

Sa 9-16 Uhr und So 11.30-16 Uhr

 

Kulturkirche

Martin-Luther-Gemeinde

Bollwerkstraße

26721 Emden

www.martin-luther-emden.landeskirche-hannovers.de

Vernissage 23.7.14 um 18:15 Uhr

Finissage 9.8.14 um 20 Uhr

Öffnungszeiten der Ausstellung:

Dienstag bis Freitag 15-17 Uhr

Sonntags nach den Gottesdiensten

 

Stammelbachspeicher Hildesheim

Wachsmuthstraße 20 / 21

31134 Hildesheim

12.4.-10.5.15

 

Museum August Kestner Hannover

29.10.2015 – 17.01.2016