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Gestaltung

Studierende entwickeln Ideen für den Angoulême-Platz in Hildesheim

Zur Aufwertung des Angoulêmeplatzes entstand ein Gestaltungskonzept unter der Leitung von Prof. Hans Lamb und Thomas Kauertz, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fakultät Bauen und Erhalten

Studierende des erstes Semesters entwickelten ein Gestaltungskonzept, das zeigt wie der Angoulêmeplatz für das Jubiläumsjahr 2015 kurzfristig aufgewertet werden kann. Nach einer erfolgreichen Zwischenpräsentation wurden die Gestaltungskonzepte präzisiert. Den finalen Entwurf präsentierten die Studierenden schließlich im Beisein von Anliegern, Vertretern des Stadt- bzw. des Ortsrates und der Verwaltung.

Dr. Kay Brummer, Dezernent für Stadtentwicklung, Bauen, Umwelt und Verkehr, lobte die Ideen der Studierenden: „Ich finde es faszinierend, wie durch einen vollkommen anderen Umgang der Angoulêmeplatz zu neuem Leben erweckt werden könnte. Freiräume neu zu interpretieren finde ich klasse! Ich bedanke mich für die Frische der Vorschläge, die wir nun in Ruhe bewerten werden, um zu sehen, was davon realisiert werden kann.“

Der phänomenologische Ansatz der Herangehensweise an das Konzept besteht aus drei Baupfeilern. Zunächst gelte es, die Unübersichtlichkeiten des Platzes, die durch die Vielzahl der Betonkübel entstehen, durch teilweisen Rückbau zu reduzieren. Weitere Beruhigung und Aufwertung des Platzes wird in Schritt zwei durch die Überbauung der verbleibenden Kübelelemente mit Holzplanken erreicht, welche so außerdem auch einen angenehmen Materialwechsel mit sich bringt.

Abschliessend haben sich die Studierenden Gedanken über die Gestaltung einer maßgeschneiderten Möblierung gemacht, die thematisch Bezug zur Partnerstadt Angoulême, der Hauptstadt der europäischen Comic-Szene einerseits und zur Historie der Stadt Hildesheim und damit zum Jubiläumsjahr andererseits herstellt. Hierfür dienen Repliken originaler Bauelemente aus verschiedenen Jahrhunderten der Stadtgeschichte, die mit moderner Digital-Technologie an der HAWK hergestellt werden können und anschließend und auf die Ausschnitte von Comic-Motiven partiell appliziert werden. Darüber hinaus enthält das Konzept eine temporäre Bühne und Leinwand für Veranstaltungen sowie Holzelemente und Ruheoasen.

Inwieweit das Konzept mit welchem Kostenaufwand realisiert werden kann, müssen Anwohner, Stadt Hildesheim und mögliche Sponsoren nun klären. Über ihre Arbeit berichtet die Gruppe der Masterstudierenden auf der Facebook-Seite.

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