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Gestaltung

Luminale 2006

Studierende nehmen erstmals mit einem eigenen Projekt an der Luminale teil...

Studierende der Kompetenzfelder Farbdesign, Lighting Design und Interior Architecture / Interior Design der HAWK Hildesheim nahmen 2006 erstmals mit einem eigenen Projekt an der Luminale teil, der Biennale des Lichts, die alle 2 Jahre parallel zu der Messe Light & Building in Frankfurt / Main stattfindet. In dem Semesterprojekt wurden die Phänomene Farbe, Licht und Raum in einer interaktiven Installation präsentiert.

Für die Durchführung des Projektes stand ein Geschäftshaus in der Frankfurter City zur Verfügung. Die im EG zur Verfügung stehenden 80m² gestalteten wir als Lounge unter dem Titel „Le Licht Lounge - LLL“. Diese Lounge diente als Anlaufstelle für alle Projektbeteiligten und während der Messe als „After Work Lounge“.

Das zentrale gestalterische Raumelement des ausgeräumten Erdgeschoßbereiches war die freistehende Bar mit einem hinterleuchteten von den Studenten gefertigten textilen Wandbehang als Hintergrund. Die Bar selbst wurde aus mit Flüssigkeit (teilweise farbig) befüllten Kunststoffflaschen hergestellt. Diese „flüssige“ Bar wurde mit einer im Sockel integrierten Beleuchtung von unten in Szene gesetzt.

Im 1OG sollte Color- Emotion durch Farbe/ symbolhafte Bildzeichen – Licht / Raum erlebbar sein. Die theoretischen Grundausarbeitungen „Farbe + Emotion“ stammen aus einer Promotion die an der Uni Mannheim (Psychologie) im WS 2005 verfasst wurden. Diese theoretische Arbeit wurden in diesem Projekt ins Full Scale Modelling, also ins 1:1 Raummodell übertragen und getestet. Dieser „Test“ sollte auch den Transfer der Theorie in das Design, bzw. in die Architektur darstellen. Das Thema ist aktuell und kann für unterschiedliche Folgeprojekte weiterverwendet oder als Grundlagenermittlung angesehen werden.

Da es sich bei diesem Projekt nicht nur um den wissenschaftlichen Part aus dem Kompetenzfeld Farbdesign handelte, sondern es auch darum ging, dieses theoretische Modell in einen formalästhetisch interessanten Raum zu übertragen, war die Zusammenarbeit von Farbe, Licht und Innenarchitektur sehr fruchtbar und sinnvoll.
Abends war die Außenwirkung des Gebäudes stark geprägt von der blitzartigen Aufhellung der gesamten Straßenfassade. Im Zusammenhang mit den umgebenden Etablissements und deren farbigen Lichtreklame entstand ein starkes Überraschungsmoment. Als Kontrapunkt zeigte sich in den Fenstern des Bürogebäudes anschließend ein sanfter, langsam anschwellender Blau-Grün Schimmer.

Das Projekt entstand unter der Leitung von Prof. Markus Schlegel, Dipl. Ing. Norbert Wasserfurth und Prof. Günter Weber.

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