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Gestaltung

Ökonomie trifft Ästhetik

Natalie Titov

Zwar nicht seit der Erfindung des Rades, jedoch spätestens seit der Industriellen Revolution steigen die CO2-Emissionswerte in schwindelerregende Höhen und machen ein Umdenken des produzierenden Gewerbes notwendig und für die Nachwelt unumgänglich. Mit steigendem Umweltbewusstsein und dem Willen, die Ausstöße der Industrie zu senken, erlegt der Gesetzgeber insbesondere den Kraftfahrzeugherstellern strenge Grenzwerte auf, die durch die  Automobilkonzerne als Anforderung auch an ihre Zulieferer weitergegeben werden.

A) Ziel der Diplomarbeit der Produktdesign Studentin Natalie Titov war ein „umweltfreundliches“ Komplettrad mit der Firma Borbet GmbH zu entwerfen, welches durch geringes Gewicht zu weniger Verbrauch und somit weniger CO2-Ausstoß am Fahrzeug führt. Die besondere Herausforderung bestand hierbei darin, trotz der Beschaffenheit der Leichtbaukonstruktion und der daraus resultierenden eingeschränkten Design-Möglichkeiten, eine unvergleichbare Optik zu schaffen, welche die umweltfreundliche Qualität des Rades zur Geltung bringt. Zudem sollten durch ein innovatives Profildesign am Reifen die Möglichkeiten der Rollwiderstandsminderung visualisiert werden.

B) In der Zusammenarbeit zwischen der Produktdesign-Diplomandin Natalie Titov und der Firma Borbet GmbH entstand ein besonders leichtes Aluminiumrad und ein innovatives Reifenprofildesign, welches in den Prototypenwerkstätten der Firma Continental AG hergestellt wurde. Ergebnis ist ein Komplettrad, welches zu geringerem Verbrauch und somit zu weniger CO2-Ausstoß des Fahrzeuges beiträgt.

Ökonomie und Ästhetik