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Gestaltung

BA Gestaltung: Abschlussarbeiten Metallgestaltung

Textile Strukturen im Schmuck

Simone Giesen

Textile Materialien, dessen Herstellung und Verwendung beschäftigen mich schon lange. Sie sind alltäglich können jedoch in Ihrer Vielfalt auch kleine Kunstwerke und sehr wertvoll sein. Textilien umschmeicheln den Körper, sind weich und empfindlich und haben somit eine gänzlich andere Qualität als der Werkstoff Metall.

Grundgedanke meiner Arbeit war, mit Material und Struktur zu spielen und zu experimentieren. Ich wollte die Anmutung und charakteristischen Eigenschaften von Textilien im Schmuck zeigen und zum Ausdruck bringen. So plante ich einerseits, den Stoff als Schablone zu benutzen und die Strukturen mittels klassischer Goldschmiedetechniken auf das Metall zu übertragen, aber auch die Textilie direkt mit Metall zu kombinieren. Ich habe diese Ideen in einer Art "textilen Stillleben" aus unterschiedlichen Form- und Stilelementen umgesetzt. Die Komposition, Anordnung und Zusammenstellung spielte dabei eine große Rolle. Als Schmuckart wählte ich Ansteckschmuck, weil ich dabei durch vorgegebene Funktionen, Form und Größe wenig in der Gestaltung eingeschränkt war.

Hauptsächlich arbeitete ich mit antiken Spitzendeckchen, dessen ornamentale Musterung im Metall zum Ausdruck kommt. Ich kombinierte großflächige Metallflächen mit geometrischen Körpern, Textil und Edelsteinen. Wichtig war mir, dass mein Schmuck – wie Textilien auch- leicht anmutet.

Textile Strukturen