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Gestaltung

BA Gestaltung: Abschlussarbeiten Digitale Medien

Emotions

Phillip Nottelmann untersucht Emotionen im audiovisuellen Kontext

Nichts fasziniert so sehr wie das menschliche Gesicht. Das Spiel der Mimik zeigt uns was unser Gegenüber fühlt oder sogar denkt. Am Gesichtsausdruck erkennen wir innerhalb eines Sekundenbruchteils, Freude, Wut, Trauer oder Angst. 

Die Werbung und die Medien versuchen sich dies zu Nutze zu machen. In einer gesättigten Welt in der jedes Produkt qualitativ gleichwertig oder ähnlich ist kann eine Marke kaum einen Vorteil gegenüber Mitbewerbern erzielen. Deswegen versuchen die Werber und Medien schon lange den Kunden emotional zu erreichen. Menschen mit überdeutlichen Ausdruck an Emotionen bewerben Produkte und Dienstleisungen. Auch jede andere Medienform Filme, Telenovelas, RealityTV, Photostrecken in Zeitschriften, sie alle zeigen gerne die großen Gefühle. Denn der Reiz eines Menschlichen Gesichts und die Übernahme des dargestellen emotionalen Zustands sind ja schon lange belegt. 

Doch was passiert wenn sich alle dieser Technik bedienen, wenn wir von der allgegenwärtigen „medialen Überemotionalisierung" erschlagen werden? Werden wir selber überemotional, schrill? Verkehrt sich der Effekt ins Gegenteil, in Ablehnung oder Gleichgültigkeit?

Emotions versucht sich einiger dieser Fragen anzunehmen und gründet dabei auf den vier Grundemotionen Freude, Trauer, Angst und Wut.. Sie zeigt diese auf einer menschliche Büste, bespielt mit den verschiedenen Gefühlzuständen und Hirnarealen. „Emotions" wurde mit der Technik des Videomapping realisiert, das heißt Licht und Bilder werden passgenau auf einen dreidimensionalen Körper projiziert („gemappt"). Emotionen können ohne Scham aus nächster Nähe betrachtet werden und zeigen dem Betrachter neue Realitäten im vorhandenen Raum. 

Prüfer

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