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Gestaltung

Valente - Entwicklung einer Marke für italienische Bio-Pasta

Elena Charbonnier

Das Nahrungsmittel Pasta ist sehr beliebt in Deutschland: im Jahr 2014 war der Marktanteil von italienischer Pasta 55,04% des deutschen Marktes. So werden etwa 12% der gesamten italienischen Pasta-Produktion nach Deutschland exportiert. Deutschland ist also der Nummer 1-Importeur von Nudeln aus Italien.

 Aufgrund der wachsenden Auswahl im Supermarkt spielt die Verpackung eine sehr wichtige Rolle. Durch die Verpackung erkennt der Verbraucher sofort das Produkt, das er kaufen möchte. Immer mehr Leute kaufen und verbrauchen lieber Bioprodukte. Zum einen wollen sie sich bewusster ernähren und zum anderen den unverfälschten Geschmack erleben. Manche kaufen Bioprodukte, weil es ein Trend ist. Die meisten Leute kaufen Bioprodukte im Supermarkt [Statista]. Hierbei muss sich Bio-Pasta aber erstmal gegen ihre starken Konkurrenten wie zum Beispiel Barilla durchsetzen. Der Wettbewerb im Pastaregal ist sehr groß. Für viele Verbraucher ist der Preis der Bioprodukte noch ein Faktor, aber die Bio-Nudeln müssen nicht so teuer sein, auch wenn sie schon eine sehr hohe Qualität an Rohstoffen haben.

Mein Ziel ist es, eine Verpackung für Bio-Pasta zu schaffen, die im Regal mit der Barilla Verpackung und anderen Wettbewerbern in Bezug auf Aussehen konkurrieren kann. Das neue Aussehen soll den Verbraucher neugierig machen und überzeugen. Gleichzeitig muss meine Verpackung der Qualität des Bioproduktes entsprechen. Das Produkt soll im gleichen Preisniveau wie Barilla platziert werden. Ich habe ich mich für einen italienischen Bio-Hersteller aus Apulien entschieden, weil Apulien das größte Produktionsgebiet für Bio-Pasta in Italien ist. Die Gründer der Firma sind zwei Geschwister, die sich im Jahr 2005 dazu entschieden haben, einzigartige Pasta nach dem Rezept ihrer Oma zu produzieren. Zum Einsatz kommen dafür nur lokale und biologische Rohstoffe, weil sie glauben, dass der Genuss von Essen und der Umweltschutz gleichzeitig möglich sind. Sie wollen diesen Begriff vor allem den neuen Generationen mitteilen. Die beiden Gründer haben die Produktion in Apulien begonnen, verkaufen ihre Produkte aber mittlerweile in ganz Italien. Aufgrund des großen nationalen Erfolgs haben die beiden sich entschieden, zu expandieren und ihre Produkte zu exportieren. Diese werden bereits in Bio-Läden in Frankreich und Deutschland verkauft, nun möchten sie in die größeren Märkte einsteigen. Ihre Zielgruppe bezieht sich auf Dreißig- bis Vierzigjährige, die gerne im Supermarkt einkaufen sowie Zwanzigjährige, die wegen des Studiums alleine und mit niedrigen Budget wohnen. Sie sind überzeugte Umweltschützer. Aus diesem Grund muss das Produkt mit der Verpackung und mit dem Preis den Verbraucher nicht nur anlocken, sondern ihn davon überzeugen, dass er damit eine gute Tat gegenüber der Umwelt und seiner Gesundheit tut. Alle Sorten an Nudeln werden angeboten und sie werden in ökologischen Pappverpackungen verkauft. Weiterhin haben diese ein Sichtfenster, damit der Verbraucher einen Blick auf der Produktqualität haben kann. Die Bilder und die verwendeten Grafiken sind eine Darstellung des Herkunftsorts Apulien und die Farben spiegeln die Landschaft Italiens wieder.