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Gestaltung

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Rapid Racer auf dem Weg nach New York

Museum of Art and Design New York zeigt in der Ausstellung "Out of Hand" den Rapid Racer

Zum Akkuschrauberrennen 2011 präsentierte sich die Fakultät Gestaltung der HAWK mit einem Fahrzeug, das bis auf Ritzel, Räder, Kette und einigen Schrauben komplett im 3D-Druck gefertigt wurde. Inklusive Lenkstange und Gashebel. 3D-Druck gibt es eigentlich schon seit 20 Jahren – doch der Rapid Racer war das erste Fahrzeug, das in dieser Technik produziert wurde. Sie bietet zahlreiche Vorteile: Das Fahrzeug kann in der Größe für jeden Ausdruck skaliert und damit an den Fahrer angepasst werden. Für die Produktion in größeren Stückzahlen erübrigt sich viel Logistik, weil das Fahrzeug einfach dort gefertigt wird, wo es gebraucht wird. Transportiert werden muss zuerst einmal nur der 44 MB große Datensatz.

Das Fahrzeug der Fakultät Gestaltung der HAWK wurde von Stratasys gedruckt – im größtmöglichen Bauraum von 900 x 600 x 900 mm. Der Druck dauerte zehn Tage: 3.600 Schichten, die nur 0,25 mm dünn sind, wurden bei konstant 60°C aufgetragen. Der Entwurf stammt von Johannes Zäuner in Zusammenarbeit mit Prof. Andreas Schulz und Prof. Barbara Kotte. Umgesetzt wurde er von Rebecca Wilting und Nicolas Eggert. Das Team kann sich nun noch einmal freuen: Denn das Fahrzeug hat so viel internationale Aufmerksamkeit auf sich gezogen, dass das MAD Museum of Art and Design New York es im Herbst diesen Jahres in der Ausstellung "Out of Hand: Materializing the Postdigital" zeigt. Präsentiert werden im MAD Arbeiten des 21.Jahrhundert, die allesamt mit digitalen Fertigungstechniken produziert sind.

Unter den 80 Exponaten sind auch Arbeiten von Ron Arad, Barry X Ball, Zaha Hadid, Stephen Jones, Anish Kapoor, Allan McCollum, Marc Newson, und Roxy Paine.

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Erscheinungsdatum: 11.02.2013 

New York