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Gestaltung

Studierende begeistern mit Packaging-Entwürfen für das HAWK Gastgeschenk "Augenspiegel"

Über 90 Verpackungen entstanden im Projektmodul Packaging Design 2 bei Prof. Nicole Simon

Leuchtende Augen bei allen Beteiligten am Ende des Projekts. Was als nüchterner „Auftrag“ der Hochschulleitung gestartet war, endete als großer Erfolg mit hoher Entwurfsqualität und begeisterten Auftraggebern. HAWK-Präsidentin Prof. Dr. Christiane Dienel und Marketingleiter Fritz S. Ahrberg waren sich einig: „Die Ergebnisse übertrafen in ihrer Vielfalt, ihrer Kreativität und ihrer Professionalität alle Erwartungen.“

Die Erwartung war ursprünglich, dass für das HAWK-Gastgeschenk, den von der Fakultät Naturwissenschaften und Technik entwickelten „Augenspiegel“, eine Verpackung entwickelt werden sollte. Seriös und edel, kompakt und logistisch vorteilhaft sollte sie sein – und natürlich auf den Schenker, die HAWK, verweisen. Es lag nahe, die angehenden Packaging-Profis der Fakultät Gestaltung zu beauftragen. Und diese gingen mit systematischer Kreativität ans Werk. Dazu Prof. Nicole Simon: „Wir haben die Anfrage des Präsidiums als Kundenauftrag mit allen Phasen eines realen Projekts bearbeitet.“

 

So ergänzten die Studierenden das Kunden-Briefing um weitere Zielwerte wie Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung, analysierten die HAWK-Markenwerte und integrierten diese in ihre Entwürfe. Denn schließlich geht es bei Packaging Design um Funktionalität, Handhabung und Sicherheit, aber auch um Identität und Image, um ästhetische Qualität und Innovation. Am Ende standen nicht nur über 90 Verpackungen, sondern auch Entwürfe weiterer HAWK-Gastgeschenke. Denn ganz nebenbei befassten sich die Studierenden auch mit Merchandising und Hochschulmarketing, verstanden Ziele, Bedeutung und Konzepte. So ergänzten sich in dem Projekt theoretisch-methodisches Lernen und praxisorientiertes Management: von der kreativen Ideenentwicklung über die strategische Prozessplanung bis zur kooperativen Teamleistung und Ergebnispräsentation vor dem „Kunden“.

Zu guter Letzt lernten die Studierenden aber auch selbstkritische Bewertung und den kundengerechten Blick. Denn von den 90 Entwürfen konnten nur 20 Arbeiten präsentiert werden. In einer internen Jurierung wählten die jungen Kreativen nach definierten Kriterien die geeignetsten Entwürfe aus – hoch engagiert und professionell. Und über das Ergebnis – die Favoriten des „Kunden“, die jetzt in die Produktion gehen – freuten sich alle. War doch die gemeinsame Projektarbeit höchst produktiv und zugleich ein Lernen mit großem Spaßfaktor. Bester Beleg: die studentische Projektdokumentation „Ein Briefing – zwei Aufgaben“.



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Erscheinungsdatum: 10.01.2014 

Augenspiegel