Pflege von Familienangehörigen
Neben den täglichen Anforderungen im Beruf/Studium, Kinderbetreuung und Haushalt kommt bei vielen schon heute (und in absehbarer Zeit sicher verstärkt) die Pflege von Großeltern, (Schwieger)eltern und anderen Verwandten dazu. Schwierigkeiten hierbei ergeben sich durch eine Vielzahl von Aspekten:
- Der Zeitpunkt, ab dem ein/e Angehörige/r pflegebedürftig wird ist kaum vorhersehbar. Oft wird dies überraschend durch einen Unfall oder Erkrankung (z.B. Schlaganfall) ausgelöst. Hier muss innerhalb kürzester Zeit eine tragfähige Lösung gefunden werden.
- Die Dauer der Pflegebedürftigkeit ist normalerweise nicht absehbar, sie kann sich zwischen wenigen Wochen und mehreren Jahren hinziehen.
- Die Entwicklung des Pflegebedarfs ist nicht vorhersehbar. Manchmal reichen kleine Hilfeleistungen (wie Einkaufen) im Alltagsleben aus. Demenzerkrankte können aber auch auf ständige Hilfe angewiesen sein.
- Die psychische Belastung durch den Umgang mit Pflegebedürftigen ist nicht zu unterschätzen (z.B. fundamentaler Rollenwechsel durch Pflege der eigenen Eltern).
Umfassende Informationen gibt das Bundesgesundheitsministerium im "Ratgeber zur Pflege".
Informationsbroschüren für Seniorinnen und Senioren
Die Stadt Hildesheim ebenso wie die Stadt Göttingen halten Informationsbroschüren bereit mit Adressen und Tipps für Seniorinnen und Senioren.
Stadt Hildesheim - Informationen für Seniorinnen und Senioren
Stadt Göttingen - Informationen für Seniorinnen und Senioren
In Holzminden berät das Seniorenservicebüro.
berufundfamilie: Für die Praxis - Eltern pflegen
Der Praxisleitfaden der berufundfamilie gGmbH richtet sich an Personalverantwortliche und stellt eine Reihe von Maßnahmen vor, die das Miteinander von Beruf und Pflege erleichtern. Zeitgleich wird eine Bestandsaufnahme zum Thema vorgelegt, bei der nicht nur die besondere Problematik der Pflege hervorgehoben wird, sondern auch Antworten gegeben werden, wie Arbeitgeber auf diese besondere Herausforderung reagieren können.



