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Gendertage an der HAWK

Lehre geschlechtersensibel gestalten

Erklärtes Ziel erfolgreicher Gleichstellungsarbeit an Hochschulen ist Genderinhalte, Genderaspekte und Ergebnisse der Genderforschung interdisziplinär und konsequent in Lehrveranstaltungen aller Fachrichtungen zu integrieren.

Die Gendertage sollen Lehrende ermutigen, in ihren Fachkulturen genderspezifische Fragestellungen zu entwickeln und in ihre Lehrveranstaltungen zu integrieren.

Programmflyer Gendertage:


Fotoausstellung: Bildwürdig- Fotojournalistische Geschichten über die Vielfalt des Lebens

1.11.2014-30.11.2014

Ausstellungseröffnung 6.11.2014 13.00 Uhr,
Goschentor 1, Foyer,Hildesheim

In einer Zeit der schnellen Bilder, des Internets, der Echtzeitkommunikation über Smartphones und sich ständig wandelnder Technologien, die nicht nur die Fotografie, sondern auch die Kommunikation und die Gesellschaft prägen, möchte diese Ausstellung ganz bewusst einen anderen Akzent setzen. 

Auf der Basis der fotojournalistischen Methode, die Jan Lilje entwickelt hat und in seiner Lehre anwendet, erschließen sich die teilnehmenden Studierenden fotojournalistisch die Welt mit einem Blick abseits der medial vielbetretenen Pfade.

Die Studierenden aus dem HAWK Plus Kurs „Bilderreisen – mit der fotojournalistischen Methode die Welt erschließen“ im Sommersemester 2014 haben sich in diversen Übungen und Exkursionen eigene Themen erschlossen, von denen hier einige im Rahmen der Gendertage 2014 präsentiert werden.

Es sind ausgewählte Geschichten aus dem Leben, über die Vielfalt dessen, was Identität und Entwicklung ausmacht und was Menschen mit ihrer unverwechselbaren Biographie prägt


Impulstalk zur Fotoausstellung

Jan Lilje, freier Fotograf  und Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Projekt LernkulTour
20.11.2014, 12.30 – 13.00 Uhrzeit
Goschentor 1, Foyer,Hildesheim

Der Fotojournalismus bildet eine eigenständige Erzählform, in der mit Fotos  und Texten Geschichten erzählt werden, die sich von der klassischen Fotografie absetzen.

Im Zusammenhang mit der Vorstellung der gezeigten Serien werden die Besonderheiten des Fotojournalismus erläutert und Fragen zur Ausstellung und zur fotojournalistischen Methode können gestellt und diskutiert werden.


Offener Workshop - Dritte Geschlechterräume

Referentin Janine Schallat, Erziehungswissenschaftlerin (MA.)

Mi. 26.11.2014, 14.00 Uhr – 17.00 Uhr
Goschentor 1, Raum 103/104, Hildesheim

Unsere Gesellschaft kennt genau "zwei" Geschlechter, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Mann und Frau.

Sie unterscheiden sich sowohl körperlich als auch in ihrem Verhalten. Ist das so?

 In diesem Workshop wollen wir unsere eigenen Vorstellungen und Vorurteile über die Geschlechter reflektieren sowie uns in 'andere' Geschlechterräume begeben. Dabei werden wir Methoden kennen lernen und nutzen, die in der Arbeit mit (Jugend)Gruppen zur Reflexion der Geschlechterordnung angewandt werden können.


Gendergerechtes Prüfen

Werkstattforum mit Nicole Teichler und Dr. Martina Oster, Wissenschaftlicher Mitarbeiterinnen, Projekt LernkulTour
Mi. 12.11.2014, 14.00 Uhr- 17.00 Uhr
Büsgenweg 1a, Raum E 35, Göttingen

Halten Sie einen Moment inne im Hochschulalltag und besuchen Sie uns im Raum E35 Büsgenweg 1a - wir laden Sie ein, in einem offenen Workshop-Format zum Thema „Gendergerechtes Prüfen“  mit uns Ihre Erfahrungen auszutauschen in lockerer Atmosphäre.


Klimawandel und Gendergerechtigkeit

Vortrag und Themensammlung zum Mitnehmen

Torsten Sprenger, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Projekt LernkulTour

Mi. 26.11.2014, 15.00 Uhr- 16.45 Uhr
Büsgenweg 1a, Raum E04, Göttingen

Der Klimawandel wirft neue Fragen im Bereich Gender und Diversity auf. Hierbei geht es nicht nur um Gerechtigkeit in der Verteilung von Landrechten oder Nutzungsrechten in verschiedenen Klimawandelszenarien, sondern auch um eine balancierte Verteilung von Lasten und Möglichkeiten diese tragen zu können.

In der Land- und Forstwirtschaft, besonders im internationalen Kontext wird dies besonders deutlich und erhält - wie Daten der FAO zeigen - eine politische wie gesellschaftliche Relevanz.


Der Vortrag soll einige Schlaglichter im internationalen Kontext auf dieses Thema werfen.

Ziel ist eine Diskussion und die Erarbeitung von Fragestellungen, wie beispielsweise Gendergerechtigkeit in der internationalen agrar- und forstlichen Entwicklungshilfe bisher implementiert wird und weiter entwickelt werden kann. Auch die hiesige Situation wird anhand einiger Beispiele beleuchtet und kann im Verlauf thematisiert werden.


"Die eiserne Lady" - Film mit anschließender Diskussion

Moderation: Stefanie Hecht-Hühner, Verw. Prof. HAWK, Fak. [m]

Mi. 12.11.2014, 19.00 Uhr – 21.00 Uhr, Haarmannplatz,
HOA_028 (Weserbergland Forum), Holzminden

Margaret Thatcher ist die erste weibliche Regierungschefin Europas.

In ihrer elfjährigen Amtszeit krempelt sie das krisengeschüttelte England um und definiert dabei konservative Politik völlig neu. Als Frau in einer von Männern dominierten Welt führt sie dabei einen steten Kampf. Doch der Preis für ihre Macht ist hoch.

„Eiserne Lady“, Kriegsherrin, Galionsfigur der Wirtschaftsliberalen, Hassfigur der Gewerkschaften: Die Politik von Margaret Thatcher entzweite in den 1980er-Jahren nicht nur in England die Bevölkerung.

Die erste Frau als britische Premierministerin polarisiert bis heute.


Ansprechperson

HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst am Standort Hildesheim
Tanja Petersen, Gleichstellungsbüro
Tel.: +49/5121/881-148
E-Mail schreiben


Meldungen und Berichte zu den HAWK-Gendertagen

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