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HAWK plus Entrepreneurship

HAWK Summer School im Sommersemester 2014

Spannende Impulse durch Dr. Rob Wiechern und der Umsetzung der Szenario Technik

Vom 23. zum 24. Juni diskutierten kreative Gründerinnen und Gründer ihre ausgefallenen Ideen im professionellen Ambiente des Hotel Freigeist in Northeim.
Gastredner war Dr. Rob Wiechern von „Die Denkbank“  und bereicherte die Veranstaltung mit neuen Denkweisen und Perspektiven. Herr Wiechern arbeitete unter anderem im Auftrag für Mercedes Benz und die Daimler AG.

Die ganz zentralen Fragen für junge Gründerinnen und Gründer wurden direkt vor Ort  erörtert: Wer sind unsere Kunden? Was ist der Schwerpunkt in meiner Gründung? Wer bin ich und was biete ich an?

Verschiedene Gründungsideen, wie die Schmuckherstellung und Vermarktung, Entwicklung eines Reiseführers für Kinder, eines Kinderspielzeuges aus Holz mit neuesten interaktiven Funktionen, der Eltern-Führerschein, das Designstudio, Verpackungen nach japanischem Vorbild und die Herstellung von hochwertigen Damaszenerstahlmessern wurden vorgestellt und der gesamte Workshop auf die eigenen Ideen ausgelegt.

Außerdem wurde fleißig gebastelt: Anhand einer selbstgeklebten Moodboard Collage konnten die Studierenden zwei Personas präsentieren, welche die Menschen ihrer Zielgruppe wiederspiegelten und anschaulich darstellten. Da gibt es zum Beispiel die Latte Macchiato-Mütter und den Bionade-Biedermeier, die ein Teilbereich der möglichen Zielgruppe abbilden.

Die im Seminar vorgestellte Szenario Technik ist ein praktisches Werkzeug, um einen „Denkvorrat“ anzulegen. Es werden Szenarien generiert, wie es in der Zukunft im eigenen Unternehmen und auf dem Weltmarkt ausschauen könnte und dann überlegt, wie man optimal auf die jeweilige Situation reagiert. Jeder Gedanke ist erwünscht, auch Übertreibung: Alle Kunden kaufen bei mir ein oder kein Kunde interessiert sich mehr für mein Unternehmen. Dadurch werden Entwicklungen vorausgeahnt und Handlungsempfehlungen aufgezeigt.

Diese Technik soll den Studierenden helfen, sensibler auf Veränderungen zu reagieren, ihr Bewusstsein für das eigene Unternehmen zu erweitern und das Unterscheiden von relevanten und nicht-relevanten Informationen verbessern.

Des Weiteren wurde geübt, die eigene Geschäftsidee in einem einzigen Satz zu formulieren. Dieser „Küchenzuruf“ soll den Studierenden später helfen, kurz, knapp und aussagekräftig ihre Geschäftsidee zu präsentieren. Welches Bedürfnis stille ich? Welchen Wunsch erfülle ich?

Zusammenfassend war die Summer School 2014 eine bereichernde und anregende Veranstaltung für die Gründerinnen und Gründer, die mit neuen Ideen und Anregungen aus dem Hotel Freigeist in die kommenden Aufgaben für ihr Unternehmen starten!

Erscheinungsdatum: 21.07.2014