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HAWK plus Entrepreneurship

Prof. Dr. Stephanie Rabbe und Prof. Dr. Christoph Kolbeck berichten

Urban Invention und Mexican Tears begleiten die Referent/inn/en in der Talkrunde

Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Allgemeinen Arbeitgebervereinigung Hannover und Umgebung e.V. (AGV) am 2. Dezember 2014 im Hotel Kokenhof in Großburgwedel erhielten Prof. Dr. Stephanie Rabbe und Prof. Dr. Christoph Kolbeck zusammen mit einigen Gründungsteams die Möglichkeit, über die aktuelle Forschung zu Familienunternehmen und das Gründungsgeschehen an der HAWK zu referieren.
Moderiert von SAT1.-Mann Marco Heinsohn trug Christoph Kolbeck zunächst die neuesten Erkenntnisse zu den Besonderheiten von Familienunternehmen vor, schilderte anhand vieler Beispiele die aktuellen Herausforderungen und unterhielt die Zuhörer mit der einen oder anderen Anekdote aus seinen vielfältigen Erfahrungen als Sparringspartner für Familienunternehmer. Trends und Forschungsthemen wie Employer Branding, Intrapreneurship, Hidden Champions und die Innovationsstärke von Familienunternehmen bekamen vor dem Hintergrund der analysierten Rahmenbedingungen neue Stellenwerte und so sorgte er bei den Anwesenden für einige „Aha-Effekte“.
Wie anschlussfähig diese Inhalte auch für den spannenden Bereich der akademischen Gründungsförderung sind, führte dann Stephanie Rabbe aus, die zuerst aus der neuen Perspektive ihrer Stiftungsprofessur für Entrepreneurship (gestiftet von der Sparkasse Hildesheim) Stellung dazu nahm, ob man Unternehmertum denn überhaupt lehren könne. Inwiefern eine Hochschule Unternehmertum fördern können, veranschaulichte sie dann an zahlreichen innovativen Gründungsgeschichten. Diese entstanden, wie in einem Beispiel, nicht nur aus der 6. Generation eines Familienunternehmens, sondern bedienen sich auch  neuer Instrumente der Geschäftsmodellentwicklung fern ab vom klassischen Business Plan. Dass derartige Instrumente und Vorgehensweisen ebenso interessant für die gestandenen Unternehmer aus der Zuhörerschaft sind, zeigten die zahlreichen Nachfragen nach dem Ende der Vorträge.
In einer anschließenden Talkrunde diskutierten dann die innovativen Start- ups, vertreten durch Amelie Künzler & Sandro Engel von Urban Invention („Streetpong“) und David Weyhe (Mexican Tears)  mit den Vertretern aus Familienunternehmen, Dr. Alexander Kind (KIND Hörgeräte) und Dr. Carsten Kuhlgatz (Vorsitzender AGV, Hüttenes-Albertus Chemische Werke GmbH) und den beiden Experten aus der HAWK, ihre Entwicklungspotenziale und kamen zu dem gemeinsamen Schluss, dass unternehmerisches Denken und Handeln – sei es als etabliertes Familienunternehmen oder als junges Unternehmen –  ganz stark positiv von den eigenen Wertvorstellungen, der Verwurzelung am Standort und dem Austausch in Netzwerken geprägt ist.

Erscheinungsdatum: 03.12.2014