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HAWK plus Entrepreneurship

Gründerprodukt wird in Designmagazin veröffentlicht

Das DEAR-Magazin stellt die Karaffe "Knautsch" von heldenholz vor

Vielleicht wirft es zunächst Fragen auf, warum das Gründungsunternehmen heldenholz nun auch Porzellan-Produkte herstellt. Doch das ist ganz einfach, sagt Gründerin Frederike Jungkurth: heldenholz kann mehr als Holz, nämlich unter anderem auch Porzellan, denn als studierte Produktdesignerin sei sie natürlich vielfältig in den Materialien.
In ihrem Designstudium hat sie in einem Kurs bei Dipl.-Des. Jan Obornik das Arbeiten mit Porzellan erlernt. Im Verlauf des Kurses ist durch viel Arbeit die Karaffe Knautsch entstanden. Ihr Ursprung ist die sogenannte Fischhaltetüte in der Fische vom Zoohandel nach Hause transportiert werden. Diese wurde mit Gips gefüllt und beim Aushärten von der Produktdesignerin so gehalten, dass sich die geknautschte Karaffenform und der ergonomische Haltepunkt ergibt. So entstand eine formschöne Karaffe, die sich wie ein Stoffbeutel auf den Tisch setzt und somit durch das Spiel mit Erwartungen an Optik und Material besonders spannend wird. Und ganz nebenbei liegt sie durch ihren Herstellungsprozess besonders gut in der Hand.  
Doch was ist eine Karaffe ohne Becher? Das dachte sich auch Frederike Jungkurth und stellt seitdem auch passende Becher her, sodass die Produkte ein schönes Ensemble auf jeder gedeckten Tafel bilden können. 
So kam es dazu, dass heldenholz auch Produkte aus Porzellan herstellt und verkauft. Die Gründung eines Tochterunternehmens mit dem Namen "heldenporzellan" ist aber vorerst nicht geplant. 

Doch offenbar sind nicht nur die Kunden von Knautsch begeistert. Denn auch das Designmagazin DEAR-Magazin scheint Gefallen daran gefunden zu haben und hat das Produkt auf seiner Website im Bereich Newcomer veröffentlicht. Dabei wird die irreführende Form, die eher an Gummi als an Porzellan erinnert, besonders hervorgehoben. Auch die aufwendige Herstellung in einer siebenteiligen Form, die durch die vielen Hinterschneidungen von Knautsch nötig ist, begeistert das Magazin.