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Preise und Auszeichnungen

Erster Förderpreis der Kemper-Stiftung verliehen

Anke Sieveritz und Franziska Rubin liefern die besten Abschlussarbeiten

Viel Applaus und Lob gab es für Anke Sieveritz und Franziska Rubin auf der Expo Real, der bekannten Messe der Immobilienbranche in München. Beide erhielten am Abend den Förderpreis 2016 der Kemper-Stiftung für Immobilienlehre und -forschung für ihre Bachelor- und Master-Abschlussarbeiten an der HAWK-Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen in Holzminden.

Zum ersten Mal hatte die Kemper-Stiftung Anfang des Jahres den Förderpreis ausgelobt – 800 Euro für die beste Bachelor- und 1.000 Euro für die beste Masterarbeit. Stifter und Vorstandsvorsitzender Gerhard K. Kemper erklärte damals: "Die Idee ist, den Studierenden einen zusätzlichen Anreiz zu geben, herausra­gende Bachelor- und Masterarbeiten zu verfassen."

Kriterien für die Vergabe des Förderpreises sind die wissenschaftliche Qualität, die Qualität der empirischen Anteile, der Praxisbezug und vor allem die wirtschaftliche Relevanz der Abschlussarbeit. Anke Sieveritz und Franziska Rubin überzeugten in allen vier Bereichen.

Anke Sieveritz erhält den Förderpreis für die beste Bachelorarbeit

Anke Sieveritz ist gelernte Immobilienkauffrau und ursprünglich aus Wilhelmshaven. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit im Studiengang Immobilienwirtschaft und -management setzte sie sich mit einer technischen Due Diligence – grob gesagt einer Immobilienanalyse – und damit verbundenen Schwierigkeiten bei der Bewertung einzelner Bauteile und Anlagen auseinander. "Das Ergebnis meiner Arbeit sind unter anderem ein Leitfaden und eine Checkliste, die in der Praxis als Vorlagen eingesetzt werden können", erklärt die 25-Jährige.

Franziska Rubin schreibt die beste Masterarbeit

Den Förderpreis für die beste Masterarbeit erhielt Franziska Rubin. Nach ihrem Bachelorstudium an der HAWK gefielen ihr das Berufsfeld und die Hochschule so gut, dass sie in Holzminden blieb und den Master in Immobilienmanagement anschloss. Auch rückblickend spricht alles für diese Entscheidung, denn im Sommer 2016 schloss sie ihr Studium als Jahrgangsbeste ab.

In ihrer Masterarbeit konzentrierte sich die Absolventin auf Einkaufszentren und analysierte die Entwicklung der Umsätze unterschiedlicher Branchen, etwa im Textilbereich oder Gesundheitssektor. Anschließend arbeitete sie Trends heraus und legte in einem Maßnahmenkatalog dar, wie das Asset Management auf diese Trends reagieren könnte.

"Das ist für mich das i-Tüpfelchen meiner Thesis"

Während der Preisverleihung auf der Branchenmesse in München sagte Franziska Rubin dann: "Das ist für mich das i-Tüpfelchen meiner Thesis und rundet mein Studium noch einmal perfekt ab."

"Ich freue mich riesig über die Auszeichnung", schloss sich Anke Sieveritz an. Wofür sie die 800 Euro Preisgeld nutzen werde, wisse sie schon: "Das Geld wird für mein geplantes Auslandspraktikum angelegt. Damit öffnen sich mir beruflich bestimmt noch mehr Türen."

Im Sinne der Kemper-Stiftung ist diese Investition ganz sicher – schließlich ist die internationale Ausrichtung ein entscheidendes Kriterium für eine Förderung.

Jetzt bewerben

Einen Antrag auf Förderung können alle Studierenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie Lehren­den der Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen stellen. Vorausgesetzt wird ein direkter Bezug zur Immobilienwirtschaft. Die Bewerbungsfrist für Projekte und Vorhaben endet jeweils am 15. Januar für das folgende Sommersemester, am 15. Juli für das folgende Winterse­mester. Der nächste Förderpreis für die beste Bachelor- und Masterarbeit wird im Oktober 2017 verliehen, die Anträge müssen bis zum 15. Juli 2017 gestellt werden.

Informationen zur Stiftung und den Auswahlkriterien finden sich unter www.kemper-stiftung.de

Erscheinungsdatum: 06.10.2016 

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