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Akkuschrauberrennen 2007

Spitzentempo von 35 km/h soll beim "Speedrennen" getoppt werden

Viele attraktive Neuerungen beim 5. Akkuschrauberrennen der HAWK-Fakultät Gestaltung am 9. Juni

Das HAWK-Team "Transformers".

Das HAWK-Team "Fahrstuhl".

Am 9. Juni 2007 ist es endlich wieder so weit. In Hildesheim richtet die Fakultät Gestaltung der HAWK das 5. Akkuschrauberrennen aus. Die für Akkuschrauberrennfans wichtigste Neuigkeit ist heute beim Pressegespräch in der HAWK-Fahrzeugschmiede bekannt gegeben worden: Es wird in diesem Jahr erstmals ein zusätzliches „Speedrennen“ der Mobile auf gerader Strecke geben. Zu toppen ist das bisherige Spitzentempo von 35 Kilometer pro Stunde.

Prof. Andreas Schulz (Produktdesign) und Prof. Barbara Kotte (Advertising Design) sind optimistisch, dass da durchaus Chancen bestehen, denn die von Design-Studenten konstruierten und kreierten Gefährte werden samt Fahrer diesmal von 18 Volt starken Akkuschraubern angetrieben. Die Veranstalter hoffen, dass die Polizei  eine Radarmesspistole zur Verfügung stellt, um die Ergebnisse „rennamtlich“ zu machen. Die Anfrage läuft.

Zum 5. Mal veranstaltet die Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim nun schon das Akkuschrauberrennen.  Dieses Jahr findet es auf dem großen Parkplatz vor der HAWK-Fakultät Gestaltung an der Kaiserstraße 45/Ecke Marienfriedhof 1 statt. Beginn ist um 15 Uhr. Die Ergebnisse werden für 20 Uhr erwartet. Der Eintritt zum Rennen wie zur anschließenden Party ist kostenfrei.

Das Rennen ist schon lange keine Hildesheimer Veranstaltung mehr, sondern zu einem Event geworden, das überregional Wellen geschlagen hat. Im vergangenen Jahr haben rund 1400 Menschen den skurrilen Wettbewerb verfolgt, Reporter und Fernsehteams aus ganz Deutschland waren vor Ort.

In diesem Jahr werden Teams von Designhochschulen aus Deutschland und der Schweiz ins Rennen gehen. Mit dabei sind die FH Wiesbaden, die HfbK Hamburg, die FH Nordwestschweiz, die FH Wismar und natürlich die HAWK Hildesheim. Die HAWK stellt die beiden Teams „Transformers“ und „Fahrstuhl“ sowie eine US-Mannschaft aus amerikanischen Gaststudenten.

Die HAWK-„Transformers“ Wolfgang Lüchow, Björn Kendelbacher, Johannes Zäuner und Benjamin Baum waren schon 2006 am Start und bringen Konstruktions- und Rennerfahrung en masse mit. Bei der Präsentation der „Rennställe“  in der Boxengasse waren sie ein ums andere Mal von Vätern mit ihren Söhnen angesprochen worden, wie so ein Gefährt denn am geschicktesten nachzubauen sei. Deshalb haben sie diesmal kurzerhand gleich ein „Produkt für Väter“ gebaut. Johannes Zäuner hat schließlich vor seinem Designstudium Industriemaschinen-Schlosser gelernt. Das Gestänge mit Halterung und Drehgelenk soll eines Tages zu kaufen und mit ein paar Teilen aus dem Baumarkt plus Akkuschrauber zum Mobil für den Filius zusammenzusetzen sein. Vorgestellt wird das Ganze am Renntag.

Beim inzwischen sechsköpfigen HAWK-Team „Fahrstuhl“ gehen auch drei Studentinnen an den Start. Wer schließlich den „Fahrstuhl“ ins Rennen bringen darf, wird gerade noch in einem keinen internen Trainingswettbewerb geklärt.

Die Idee des Akkuschrauberrennens ist ebenso einfach wie überraschend: Gefährte, die von einem Akkuschrauber betrieben werden und auf denen mindestens eine Person fahren muss, treten gegeneinander an. Der Akkuschrauber wird vom Hauptsponsor Black&Decker gestellt.

Kriterien sind: Idee, technische und gestalterische Umsetzung, Darstellung des Teams in der Boxengasse und Geschwindigkeit. Die Punkte werden von einer namhaften Jury vergeben, besetzt unter anderem mit Olaf Kartenberg von Black&Decker sowie Jürgen Dahlmanns von Rugstar Berlin. Außerdem gibt es eine Publikumswertung, die nach der Lautstärke von Applaus und Zuspruch gemessen wird.

 „Wichtig ist uns, dass es sich beim Akkuschrauberrennen nicht um einen Scherz-Wettbewerb handelt. Die Mitarbeit beim Projekt bekommen die Studierenden als Studienleistung anerkannt, denn sie leisten in ihren Fächern von Produktdesign über Werbe-Design und Lighting Design bis hin zu Grafikdesign Erstaunliches und sammeln bei dem Event zudem die härtesten Praxiserfahrungen.

Moderiert wird die Veranstaltung wieder von Henner Molthan von Radio Tonkuhle, diesmal von einem 18 Meter langen Showtruck aus. Die Gefährte werden durch außergewöhnliche Formen, Antriebe und Fahrer bestechen. Auch die Präsentationen in den Boxengassen werden für so manche Überraschung sorgen.

Eröffnet wird das Rennen von Hildesheims Oberbürgermeister Kurt Machens. Die beiden HAWK-Professoren hoben besonders die sehr gute Unterstützung der Rennorganisation durch die Stadt Hildesheim hevor: „Das hat uns vieles sehr viel leichter gemacht“, betonte Barbara Kotte.

Beworben wird das Akkuschrauberrennen dank des Sponsors Ströer DSM mit einer Plakatkampagne auf Großflächen und 1/1-Plakaten in Hannover und Hildesheim. Die Großflächenplakate werden von den Studierenden der Fakultät Gestaltung als Unikate gestaltet. Darüber hinaus wird ein Spot im Fahrgastfernsehen in Hannover zu sehen sein. Die Funkspots laufen auf Radio Tonkuhle.

Akkuschrauberrennen
Fakultät Gestaltung
Kaiserstraße 43-45
Hildesheim
Einlass 15 Uhr
Eintritt frei

www.akkuschrauberrennen.de

Ansprechpartner für weitere Fragen:

HAWK Hildesheim
Fakultät Gestaltung

Prof. Barbara Kotte (kotte@hawk-hhg.de, M 0163-5557657)
Prof. Andreas Schulz (andreas.schulz@hawk-hhg.de)
Sabine zu Klampen, Pressestelle, (zuklampen@hawk-hhg.de, T 05121-881-124)

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