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Management,
Soziale Arbeit, Bauen

Forschungsprojekte der Sozialen Arbeit in Holzminden

Forschungsschwerpunkt DIALOG: Gestaltung des Demografischen Wandels

In dem inter- und transdisziplinären Forschungsschwerpunkt DIALOG arbeiten 14 Professor/innen, wissenschaftliche Mitarbeiter/innen und Doktorand/innen der Fakultäten Ressourcenmanagement und Management, Soziale Arbeit, Bauen der HAWK

mit Praxispartner/innen aus fünf Niedersächsischen Regionen zusammen. Der Forschungsschwerpunkt trägt den Langtitel: Gestaltung des demografischen Wandels und der zunehmenden gesellschaftlichen Diversität durch Nutzung endogener Potenziale und im Dialog mit Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft in peripheren ländlichen Räumen. Der Forschungsschwerpunkt wird von 1/2012 bis 12/2016 aus Landesmitteln des Niedersächsischen Vorab gefördert.
Globale Veränderungsprozesse haben die Zunahme gesellschaftlicher Verschiedenheit zur Folge. Lokale und regionale Entwicklungsbedingungen werden komplexer und erfordern differenzierte und an örtlichen Potenzialen ansetzende Handlungsstrategien, um die Lebensqualität zu erhalten oder (wieder) zu erhöhen. Einfache Kausalbeziehungen zwischen einzelnen Entwicklungsfaktoren scheint es nicht zu geben.
Aus dieser schwierigen Ausgangssituation können sich Städte und Regionen am nachhaltigsten selbst befreien: Hilfe von außen ist nur bedingt zu erwarten und kann ihre Wirksamkeit zudem nur entfalten, wenn sie vor Ort auf fruchtbaren Boden trifft.
Die Komplexität der sozialen, politischen, ökonomischen, ökologischen und raumstrukturellen Einflussfaktoren sowie ihre Wechselwirkungen lassen sich durch einen interdisziplinären Forschungsansatz adäquat bearbeiten. Dieser ist für verschiedene theoretische und methodische Zugänge offen. Um die Gültigkeit und die Anwendbarkeit der Ergebnisse zu steigern und die Chance des Wissenstransfers in die Praxis zu erhöhen, erscheint zudem eine Zusammenarbeit von Wissenschaftler/innen und Praxispartner/innen aus Wirtschaft, Politik, Verbänden und Verwaltung sowie Bürgerschaft auf Augenhöhe erforderlich.
Bislang fehlt ein wissenschaftlich-angewandter interdisziplinärer Diskurs, der Theorien aus Wirtschaft, Soziologie, Sozialer Arbeit, Politikwissenschaften sowie den Planungsdisziplinen für spezifische Räume überprüft. Zur Schließung dieser Lücke möchte der Forschungsschwerpunkt DIALOG beitragen.

Forschungsschwerpunkt DIALOG

Verantwortlich:
Prof. Dr. Alexandra Engel
Prof. Dr. Stefanie Debiel
Dr. Anke Kaschlik, Verw. Prof.
Prof. Dr. Leonie Wagner
Prof. Dr. Gerhard Litges

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