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Management,
Soziale Arbeit, Bauen

Handwerkliches Geschick und Teamarbeit

Zukunftstag an der HAWK-Fakultät in Holzminden gewährt Einblicke hinter die Kulissen

Die Möglichkeit vom Schulalltag zu fliehen und somit auch wertvolle Erfahrungen in der Berufswelt sammeln zu können, inspirierte sieben Mädchen und elf Jungen, die Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen in Holzminden zu besuchen.

Gespannt und mit großen Erwartungen versammelten sie sich in der Hochschule. Dort wurden alle Teilnehmenden von den Fakultäts-Gleichstellungsbeauftragten Stefanie Hüner, Selma Burgazli und Araththy Logeswaran begrüßt und in Empfang genommen. Daraufhin wurden die Schüler/Schülerinnen nach Geschlecht in Gruppen aufgeteilt und konnten direkt loslegen.

Herr Sanden aus der Holzwerkstatt war begeistert

Die Mädchengruppe sollte im Holz- und Metallbauwerkstatt unter fachkundiger Anleitung von Burkhard Sanden ihr handwerkliches Geschick auf die Probe stellen. Hier lernten sie beim Bau von Schlüsselanhänger, Stifthalter, etc., unterschiedliche Maschinen kennen. Der persönliche Umgang und die vielen praxisnahen Übungen ermöglichten den Mädchen einen kurzen Einblick in das Berufsfeld der Bauingenieur/Bauingenieurinnen. Bohren, Schleifen und Sägen stellten keine Schwierigkeit für die noch jungen Mädchen dar. Mit kreativen Ideen und Fingerspitzengefühl erledigten sie ihre Übungen im Handumdrehen. Herr Sanden war begeistert und fand viele Freude daran, den Schülerinnen etwas aus dem Berufsfeld zu berichten.

Teamarbeit war hier gefragt

Die elf Jungen dagegen teilten sich in zwei weiteren Gruppen auf und nahmen im Rahmen des Studiengangs Soziale Arbeit an einer "Rollstuhlrally" teil. Ihre Aufgabe war es eine bestimmte Strecke mit dem Rollstuhl zu befahren, um anschließend festzustellen, wie barrierefrei Holzminden für Menschen mit Behinderung ist und mit welchen Problemen bzw. Schwierigkeiten sich ein/eine Sozialarbeiter/Sozialarbeiterin befasst.

Unterstützung erhielten die Gruppen von den studentischen Hilfskräften Jan-Moritz Bredemeier und Angela Pietrzak. Die beiden Studierenden begleiteten die Schüler/Schülerinnen zum Bahnhof, zur Stadtbücherei, in die Innenstadt, zum Schwimmbad und an vielen weiteren Orten, die zum größten Teil schwierig mit dem Rollstuhl zu erreichen sind. Die Jungengruppe hatte viel Spaß bei der Ausführung der Aufgabe und durch das gegenseitige Helfen erreichten auch sie erfolgreich das Ziel.

Beim gemeinsamen Mittagessen berichteten sie sich gegenseitig von ihren Erfahrungen und beendeten ihren aufregenden Zukunftstag gegen 12:30 Uhr.

Erscheinungsdatum: 04.04.2014