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IIW

Service und Kommunikation

Service und Kommunikation als vielgenutztes Angebot für Studium, Lehre und Gremien

ELearning

Die Tätigkeit des IIW im Bereich Service und Kommunikation ist Teil eines umfassenden Konzeptes der HAWK bezüglich des Einsatzes und der Nutzung elektronischer Medien durch Lehre, Studium und Verwaltung und ist damit eingebettet in die fakultätsübergreifende Hochschulentwicklung. Der Bereich Service und Kommunikation verfolgt drei Schwerpunkte:

 

Erfolgreiche Verbundantragstellung eCULT "eCompetence and Utilities for Learners and Teachers"

Die HAWK kann für die kommenden fünf Jahre mit mehr als vier Millionen Euro aus dem Qualitätspakt Lehre rechnen (http://www.bmbf.de/de/15375.php). Die HAWK hatte unter dem Titel „2L Lehren-Lernen“ einen Förderantrag von rund 3.8 Millionen Euro gestellt. Außerdem beteiligte sich die Hochschule noch an dem niedersächsischen Verbundantrag „eCULT (eCompetence and Utilities for Learners and Teachers)“ unter Federführung der Universität Osnabrück und kann hier mit zusätzlich rund 300.000 Euro rechnen. In diesem Verbundantrag geht es um die Förderung von E-Learning und damit die Kompetenzvermittlung für Lehrende und Studierende. Elf Hochschulen, darunter die HAWK, und zwei Vereine arbeiten daran, die Lehrqualität durch den intensiveren Einsatz digitaler Lerntechnologien zu verbessern. Ziel ist, spezielle E-Learning-Instrumente für die didaktischen Handlungsfelder Lehr- und Lernorganisation, E-Assessment sowie videobasiertes Lehren und Lernen zu entwickeln. Jede Verbundpartnerhochschule wird hier einen der drei Schwerpunkte haben. Die HAWK hat diesen in der Lehr- und Lernorganisation mit Stud.IP. HAWK-Ziel ist es, beide Förderprogramme sinnvoll miteinander zu verzahnen, indem die akademische Personalentwicklung didaktisch und e-didaktisch unterstützt wird. Darüberhinaus können im standortübergreifenden Vorgehen e-didaktische Instrumente effektiv bereitgestellt und effizient weiterentwickelt werden. Stand der Dinge: Der formlose Antrag wurde im Mai 2011 befürwortet, der Formantrag im Juni durch die HAWK gestellt und im Juli vom BMBF zugelassen. Beginn ist der 01.10.2011 (s. auch Pressemitteilung vom 18.05.2011 der HAWK). 

    

Lehr- und Lernmanagementsystem Stud.IP

Das Lehr- und Lernmanagementsystem Stud.IP (Studienbegleitender Internetsupport von Präsenzlehre) wird seit dem Sommersemester 2009 hochschulweit für alle Veranstaltungen der HAWK genutzt. Es dient der virtuellen Kommunikation innerhalb des HAWK-Campus, von Veranstaltungen und Gremien. Mit Rundmails, der zentralen Dateiablage und zahlreichen weitere Tools wie z. B. schwarzes Brett, Sprechstundenverwaltung, Diashow und Einsicht in Online-Bibliothekssysteme unterstützt Stud.IP Präsenzlehre und Verwaltung. Das IIW achtet darauf, dass Stud.IP reibungslos genutzt werden kann und zu Gunsten einer anwenderfreundlichen Bedienung und Unterstützung in möglichst vielen Bereichen in Studium und Lehre weiterentwickelt wird. Das IIW übernimmt hier neben der Unterstützung von AnwenderInnen auch die Koordination der Administration in Fakultäten und Studiengängen und die Softwarepflege (Bereitstellung und Weiterentwicklung, Einpassung  neuer Realitätsbedingungen innerhalb von Studien- und Hochschulorganisation in Stud.IP). Dieser Service besteht dabei sowohl aus telefonischem und persönlicher Unterstützung als auch aus Schulungen zur Einführung oder zur Vertiefung fortgeschrittener Kenntnisse. Bei der Softwarepflege werden Wünsche und Anforderungen aus der Praxis aus Studium, Lehre und Verwaltung aufgegriffen und je nach Umfang und Prüfung möglichst zeitnah eingearbeitet.

 

Qualitätssicherung mit Hilfe der studentische Bewertung

Für den Fakultätsablauf stellt die nun hochschulweit eingeführte und in Stud.IP integrierte studentische Online-Befragung im Rahmen der Lehrevaluation eine Verbesserung dar. Die Befragung erfolgt anonym und die Auswertung zeitnah, so dass Lehrende bereits während der Umfrage auf die bis zu diesem Zeitpunkt eingegangenen und zusammengefassten Bewertungen zugreifen und spätestens zur letzten Sitzung einer Veranstaltung zur Reflexion mit den Studierenden einbringen können. Ziel ist dabei, die Qualität der Lehre nachhaltig zu verbessern, in dem Lehrende Anhaltspunkte hierfür erhalten.

 

Blended Learning

Des Weiteren umfasst der Arbeitsschwerpunkt Service und Kommunikation auch die hochschulweite Initiierung, Koordination und Betreuung von neuen Lehr- und Lernformen. Zielgruppe ist hierbei in erster Linie die Gruppe der Lehrenden. Ähnlich wie bei der Einführung von Stud.IP müssen Lehrende gewonnen werden, neue Wege zu gehen bzw. alte Wege zu verlassen. Denn nur wenn Lehrende mit entsprechenden Werkzeugen arbeiten, können nachfolgend Studierende Vorteile für ihr Studium gewinnen. Hier gilt es, Möglichkeiten aufzuzeigen wie z. B. Blended Learning – einer Mischform aus Präsenz- und virtuellen Lehr- und Lerneinheiten. Den Lehrenden werden hierzu vom IIW Angebote zum Einstieg in E-Learning gemacht. Lehrende, die ihre ersten Schritte in Richtung E-Learning gemacht haben, können – so die Erfahrung – auch deren Nutzen erkennen. Sie bekommen z. B. eine engere Verbindung zu den Studierenden, in dem sie tiefere Einblicke in den Lernprozess der/s einzelnen Studierenden erhalten. Die Betreuung der Studierenden ist in der Regel intensiver durch die schriftliche Ausformulierung von Aufgaben und meist in irgendeiner Form schriftlichen Erledigung. Studierende erhalten anschließend ein individuelles Feedback durch die/den Lehrenden. Dieses Feedback wirkt auf Studierende erfrischend, neu, transparent und direkt. Sie haben das Gefühl, mehr als sonst gelernt zu haben und das tiefer, genauer und reflektierter. Insofern wird durch einzelne E-Learning-Einheiten ein didaktischer Mehrwert erreicht.

 

Workshops
Das IIW sieht es als seine ständige Aufgabe an, die Lehrenden bei diesem Lernprozess zu unterstützen. So fand neben den Angeboten von Einführungsschulungen in einzelne Software im November 2009 pro Standort ein sehr gut angenommener Workshop zum Thema: „Lehrveranstaltungen mediengestützt gestalten – eine praktische E-Learning-Einführung“ statt. Der Inhalt wurde thematisch mit der didaktischen Einbettung von E-Learning verknüpft. Diese Veranstaltung wurde im Rahmen der Akademischen Personalentwicklung des IIW angeboten.

 

E-Learning kann ganz unterschiedlich aussehen

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