Goldene Schrift, grüne Lasur und matte Überzüge |
|
|
Studierende der Fakultät Erhaltung von Kulturgut erforschen seltene, an Originalen vorgefundene Kunsttechniken mit den Mitteln der Rekonstruktion |
|
Auf einem Altarflügel, datiert 1475-80, findet sich eine Vergoldung mit einem matten, wasserlöslichen Überzug. Solche Überzüge haben sich aufgrund ihrer Empfindlichkeit selten erhalten. Welcher optische Effekt sollte damit auf dem zunächst glänzend polierten Gold hervorgerufen werden? An anderer Stelle der Altartafel befindet sich eine grüne Lasur, die unter Bestrahlung mit UV-Licht dieses ungewöhnlich stark absorbiert. Um was für ein Grün handelt es sich? Spielt für das genannte Phänomen nur das Pigment oder auch das Bindemittel eine Rolle? Auf einem weiteren Objekt - einem Gemälde auf textilem Träger mit ölgebundener Malerei - datiert um 1700, ist ein goldener Schriftzug zu sehen. Wie und mit welchen Materialien wurde dieser Schriftzug aufgetragen? Angeleitet von Prof. Dr. Michael von der Goltz und Werkstattleiterin Dipl. Rest. Kerstin Wäcken recherchierten drei studentische Arbeitsgruppen im Rahmen der Lehreinheit „Historische Techniken/Werkstoffgeschichte“, wie die vorliegenden Beispiele maltechnisch ausgeführt und welche Materialien verwendet wurden. |
|
[zurück] |



