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Über unsere Arbeit

Kompetenz ist demnach:

Deutlich wird, dass es um weit mehr geht als um Wissensaneignung und –anwendung. Vielmehr wird ein ganzheitliches Persönlichkeitslernen nahe gelegt, fast könnte man sagen: Reifung.

Dies entspricht aktuell rezipierten Lerntheorien ebenso wie Ergebnissen der neueren Lehr- Lernforschung. So unterschiedlich hier die Ansätze und zu Grunde gelegten Theorien auch sein mögen, so deutlich ist doch das, was man heute über menschliches Lernen weiß. Erstens bilden Studierende Wissen nicht 1:1 ab, sondern sie konstruieren Wissen aktiv vor dem Hintergrund dessen, was sie schon wissen, fühlen und fragen. Es entstehen so höchst individuelle Wissenskonstrukte, die zudem nicht abgetrennt von der Persönlichkeit der Lerner/in – und deren Weiterentwicklung - existieren. Zweitens ist Lernen nie ein rein kognitiver Prozess, sondern findet immer in Begleitung von Gefühlen statt. Oder anders: Je mehr mich dieses Wissen betrifft, angeht, je mehr ich weiß, wozu ich es lernen sollte (und damit muss nicht die reine Praxisanwendung gemeint sein), desto leichter, tiefer und transferfähiger werde ich es mir aneignen.

Es geht bei „Kompetenzentwicklung“ also nicht um wohlklingende Verpackungen eines „Weiter wie bisher“. Sondern um eine Lehre, die auf der Höhe didaktischen Fachdiskurse selbstständige Wissensaneignung und Reifung einer (Berufs-)Persönlichkeit ermöglicht.

Wie kann dies an Hochschulen sinnvoll umgesetzt werden? In Anlehnung an Peter Zervakis (für die Hochschulrektorenkonferenz) lassen sich folgende Felder der Hochschullehre ausmachen, die für eine Annäherung an dieses neue Verständnis von Lehre geeignet scheinen:

In fast allen diesen Feldern ist LernkulTour für die HAWK bereits aktiv. Entdecken Sie einzelne Formate und Angebote zum Thema Kompetenzorientierung!

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