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Einblicke in Etappen des Projekts LernkulTour an der HAWK

Zwei in Eins bei ELP: Studierende evaluieren ihren Studiengang und treffen junge Absolvent/innen

Der Tag hatte sich gelohnt für die Studierenden des Studiengangs Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie (ELP) an der HAWK. Am 9. Februar 2016 gaben die Absolvent/inn/en des hiesigen Bachelor-Studiengangs ...

... ihre Abschlussarbeiten ab und konnten gleich an der Weiterentwicklung ihres Studiengangs mitarbeiten.

Sowohl Studierende als auch Absolvent/inn/en hatten an diesem Tag die Möglichkeit, sich im sogenannten Evaluationsparcours auszutauschen und ihre Sicht auf das eigene Studium im geschützten Raum anonym niederzuschreiben. Dieses von LernkulTour entwickelte und angebotene Instrument der Qualitätsentwicklung wurde laut den Verantwortlichen (Uwe Hirsch und Katrin Kriebel von LernkulTour) mit Begeisterung von der Zielgruppe angenommen. Die Themenwände wurden umfangreich beschriftet neben viel Lob für Inhalte und Aufbau des Studiengangs wurden ebenso Bedarfe und Anregungen kommuniziert. Die Teilnehmenden tauschten sich vor den Wänden mitunter sehr intensiv aus und teilweise hielten sich einzelne Gruppen bis zu 45 Minuten im Raum auf. Derzeit befasst sich die Fakultät mit den verschriftlichten Rückmeldungen und wird von LernkulTour bei Bedarf in der Ableitung und Umsetzung geeigneter Entwicklungsmaßnahmen begleitet.

Die Absolvent/inn/en, an der Schwelle zum Übergang in den Beruf, bekamen noch eine besondere Hilfe. Karoline Munsch, Lehrende im Fach, hatte gemeinsam mit LernkulTour eine Podiumsveranstaltung mit jungen Absolvent/innen der Branche organisiert. Bewusst wurden für das Podium Personen ausgewählt, die ELP an der HAWK studiert hatten und selbst noch nicht lange auf ihren Studienabschluss zurück blicken. Flankiert wurde dies von einer Posterausstellung, auf der sich weitere HAWK- Absolvent/inn/en des Studiengangs mit Werdegang, Berufsmotto und beruflichen Zielen verewigt hatten.

Die mit ungefähr 50 Studierenden gut besuchte Veranstaltung wurde von Dr. Dagmar Borchers von LernkulTour moderiert. Nicht zuletzt die engagierten Fragen der anwesenden Studierenden machten schnell deutlich: Beruflich Fuß zu fassen ist für Absolvent/inn/en des Studiengangs keine allzu große Hürde. Eine Herausforderung jedoch bleibt, auf einem Arbeitsmarkt, der noch von Fachschulabsolvent/inn/en dominiert wird, qualifikatorisch und finanziell auf akademischem Niveau zu arbeiten. Der Studiengang sei noch jung, und es sei demnach noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten, so die einhellige Meinung. An den jungen Absolvent/inn/en auf dem Podium lag es indes sicher nicht: Ihre Berichte zeigten deutlich, dass sie mittlerweile wie selbstverständlich konzeptionelles Denken in die Branche und ihr konkretes Tun einbringen und dass sie klare Vorstellungen davon haben, wo ihre berufliche Reise auf akademischem Niveau hingehen soll.