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Einblicke in Etappen des Projekts LernkulTour an der HAWK

Transition – und ein Jubiläum

Zehnte Jahrestagung niedersächsischer Qualitäts-Pakt – Projekte, diesmal in Hildesheim

Zum zehnten Mal trafen sich die Hochschuldidaktiker/innen der niedersächsischen Hochschulen zu Austausch, Weiterlernen und Vernetzung. Traf man sich bisher zweimal im Jahr in Braunschweig, Clausthal, Emden/Leer, Wolfenbüttel , so soll die Zusammenkunft nun weiter wandern – die HAWK machte den Aufschlag in Hildesheim. Unter dem Titel „Transition – Übergänge gestalten“ hatte das Projekt LernkulTour in Zusammenarbeit mit dem Initiativteam des Netzwerks Qualitätsoffensive in Niedersachsen die Kolleginnen und Kollegen eingeladen. Insgesamt über 70 Personen aus 13 niedersächsischen Hochschulen folgten und thematisierten vom 8. bis 10. Februar den aktuellen Übergang der meisten Hochschuldidaktik – Projekte von der ersten in die zweite Förderperiode.

Was hat sich in den letzten Jahren bewegt? Was waren hilfreiche Faktoren, was Herausforderungen für die Arbeit in der Verbesserung von Studium und Lehre? Was ist jetzt wichtig? Wie justieren Hochschuldidaktiker/innen ihre Arbeit im Übergang strategisch und inhaltlich neu? Wie kann man auf eine Verstetigung über die Projektförderung hinaus hinarbeiten?

Zu allen diesen Fragen gab es regen Austauschbedarf, sei es bei Vorträgen, in Workshops und AGs, auf dem Posterwalk oder beim gemeinsamen Abendessen. Denn, so wurde wieder deutlich, „Hochschuldidaktiker/innen“ sind ein neuer Berufsstand mit einem in dieser Breite und Selbstverständlichkeit auch neuen Arbeitsfeld. Die meisten sind Quereinsteiger/innen, die Bedingungen vor Ort können auf allen Ebenen stark differieren, die Herausforderungen aber sind durchaus ähnlich.

Es wird, so wurde unter anderem deutlich, wohl darauf ankommen, zu trennen, welche Arbeiten auch künftig spezialisierte Hochschuldidaktiker/innen erfordern und welche zu strukturellen, aber dann dauerhaften Veränderungen in Lehre und Studium führen. Zudem ist das Feld noch wenig beforscht – insbesondere Wirksamkeitsforschung sei nun angezeigt, so immer wieder der Tenor.

Ihre externe Expertise brachten Prof. Dieter Euler von der Universität St. Gallen sowie Prof. Julia Rósza von der SRH Hochschule Heidelberg. Sie bereicherten die Diskussionen mit neueren Diskursen zur Organisationsentwicklung und von Wandlungsprozessen in Hochschulen. Doch auch der Spaß kam nicht zu kurz: Wie auch schon beim Tag der Lehre und des Lernens in 2015 spiegelte ein Comedy Duo der „Schmidt’s Katzen“ auf höchst unterhaltsame Weise Anspruch und Wirklichkeit an Hochschulen.

HAWK LernkulTouer