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Einblicke in Etappen des Projekts LernkulTour an der HAWK

„Die Luft zum Bewegen“ – Erneutes Treffen mit dem/der Ex im Studiengang Ergo-, Logo- und Physiotherapie

Am 25. April im Goschentor: Der Studiengang Ergo-, Logo- und Physiotherapie hat gemeinsam mit LernkulTour auch in diesem Semester junge Absolvent/innen eingeladen, ...

...  zurück zu kehren und heutigen Studierenden über ihren beruflichen Werdegang zu berichten.

Die Mischung machte es diesmal: Carolin Meier kam als Physiotherapeutin eher zufällig zu ihrer Tätigkeit als Atemtherapeutin im Bonner Malteser Krankenhaus. „Und das, obwohl ich meine Bachelorarbeit über das Thema Spitzentanz im Ballett verfasst habe“, erzählt sie schmunzelnd.

Michelle Drechsler ist angestellte Logopädin und steuert den wichtigen Aspekt von Arbeitsrecht und Arbeitsbedingungen in der Branche bei, dessen Bedeutung sie in einem früheren Arbeitsverhältnis schmerzlich kennen lernte. Ironie oder Vorführeffekt? Das kleine Gerät, das sie zu Demonstrationszwecken bei sich ansetzt, um den Sauerstoffgehalt ihres Blutes zu messen, will seine Arbeit nicht tun.

Franziska Melching verkörpert bei ihren Erzählungen ihren spannenden Bildungsaufstieg: Sie sei die erste aus ihrer Familie gewesen, die Abitur und Studium angestrebt habe. Voilà: Ihr weiter Weg endet beim Ansteuern des Masters und, so Melching, „brennendem“ Interesse an wissenschaftlicher Tätigkeit.

Schließlich – da war doch noch jemand? – berichtet Christine Hengst, unterstützt von vielen Praxisfotos, vom Aufbau einer eigenen ergotherapeutischen Praxis. Sehr schlau: Sie hat sich zum Studienende ganz einfach über ihre eigene Bachelorarbeit dafür fit gemacht, die von wichtigen Parametern beim Praxisaufbau handelte.

Die anwesenden Studierenden entstammten ebenfalls allen drei Schwerpunkten und waren bis zum Schluss interessiert bei der Sache. In vertraulich-vergnüglicher Atmosphäre kam man dann auch auf die harten Faktoren wie Geld zu sprechen. Noch immer entsprechen häufig Bezahlung und Tätigkeitsniveau nicht einem Studienabschluss. Hier sei noch viel zu tun und zu erreichen. Die anwesenden Studierenden wissen aber nun wenigstens, was sie in einem Bewerbungsgespräch für realistische Gehaltsvorstellungen vorbringen können und was der Aufbau einer eigenen Praxis ungefähr kostet.

HAWK LernkulTour