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Einblicke in Etappen des Projekts LernkulTour an der HAWK

Erstsemester in der Fakultät [n] Treffen Ihre „Ex“ und erhalten früh Praxiseinblicke

Worauf läuft mein Studium hinaus?

Treffen mit dem/der Ex – das Veranstaltungsformat von LernkulTour holt ehemalige Studierende für Gespräche über ihre Berufsfelder zurück an die HAWK. Das kann gar nicht früh genug geschehen: An der Fakultät [n] gehört „Ex“ seit neuestem als fester Bestandteil in die Studieneingangsphase. 56 Erstsemester bekamen so schon früh mögliche Berufsperspektiven präsentiert. 

Beispielsweise hatte Mareike Müller von der Firma FOVEA ihren durchaus speziellen Kundenstamm holzverarbeitender Betriebe, Förster und Forstverwaltungen im Studium nicht als mögliche Geschäftspartner vorausgesehen. Spannend präsentierte sie ihren Arbeitsalltag, der über das Programmieren von Datenbanken, Server und Anwenderoberflächen bis hin zu direktem Kundenkontakt reicht. Eine weitere Herausforderung ist für sie die Weiterentwicklung der FOVEA App um die Marktposition des Unternehmens zu stärken.

Daniel Freier brachte im Anschluss in seinem Vortrag die Perspektive der Selbständigkeit ein. Neben der eigentlichen fachlichen Expertise muss auch er sich mit allen Bereichen eines Unternehmens auseinandersetzen, denn das ist die Aufgabe eines Unternehmers, die im Übrigen viel Durchhaltewillen erfordert. Von Steuerthemen und Wirtschaftsplan über die Anerkennungswege der in seinem Unternehmen entwickelten Medizinprodukte bis hin zur Forschungsmittelakquise muss alles mit hoher Qualität vorbereitet werden, was weit über die Inhalte eines Fachstudium hinaus führt. Und doch hängen Erfolg oder Misserfolg eines solchen Unternehmens oftmals an vielen „weichen“ Faktoren:  Präsentations- oder Teamfähigkeit, Durchhaltevermögen oder gutes Zeitmanagement.

Einen Einblick in die Gepflogenheiten international agierender Unternehmen brachte Marcel Ackermann ein. Seine Arbeitserfahrungen in den USA wurden von den Studierenden mit mehreren Nachfragen zur Situation der dortigen Arbeitnehmer bedacht, die sich in vielem von der in Deutschland unterscheidet. Ackermann nennt seine Präsentation „Sprung ins Berufsleben“ - und auch hier fordert der Berufsalltag nicht nur Fachwissen. Der Referent hebt als notwendige Kompetenzen besonders den Umgang mit Stress sowie Selbst- und Zeitmanagement hervor.

Das Studium ist eines – die Herausforderungen vor Ort verlangen dann ein ganz neues Lernen. Dies war deutlich spürbar. Studienanfänger/innen an der Fakultät [n] wissen dies nun und können in ihrem eigenen Studienverlauf die Entwicklung von Schlüsselkompetenzen entsprechend früh fokussieren. Haben sie schon eine Zielbranche im Kopf, gilt: Die ganz konkreten Anforderungen vor Ort unter die Lupe nehmen!  

HAWK LernkulTour