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"Wo ist Minerva. Wegbeschreibungen erfolgreicher Frauen."

Ausstellung im Lichthof der HAWK in Holzminden feierlich eröffnet

Feierliche Ausstellungseröffnung im Lichthof des Holzmindener Hochschulgebäudes

Im Lichthof der HAWK in Holzminden ist jetzt die Ausstellung „Wo ist Minerva. Wegbeschreibungen erfolgreicher Frauen“ feierlich eröffnet worden. Es sprachen Prof. Dr. Wilfried Ohm, Geschäftsführender Dekan der Fakultät Bauwesen, Prof. Dr. Wolfgang Bönig, Bürgermeister der Stadt Holzminden, Anja Krause, Verwaltungsoberrätin des Landkreises Holzminden und Prof. Dr. Johannes Kolb, Präsident der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen
Ingrid Haasper, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der HAWK eröffnete die Ausstellung mit einem Grußwort von Dr. Barbara Hartung, Ministerium für Wissenschaft und Kultur: „Wenn wir das Ziel verfolgen, die Situation von Frauen in der Wissenschaft zu verbessern, so geschieht dies nicht in erster Linie, um der Frauen willen, um sie zu „fördern“, sondern natürlich auch aus ganz egoistischen Motiven, nämlich um die Hochschulen zu fördern und ihnen ein Qualifikationspotential zu sichern, das ihnen anderenfalls verloren ginge.“
Abgerundet wurde die feierliche Eröffnung durch die musikalische Begleitung Julia Maras, Studentin der Sozialpädagogik in Holzminden, mit Liedern von Clara Schumann und Alma Schindler (Ehefrau Gustav Mahlers).
Die Ausstellung ist bis zum 14. Mai 2004 im Lichthof des Holzmindener Hochschulgebäudes am Haarmannplatz 3 zu sehen. Sie entstand als Projekt im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.
Grundstein vieler Karrieren ist der Besuch einer Hochschule. Doch auch innerhalb der Hochschulen bieten sich vielfältige Möglichkeiten, eigene Träume und Ziele zu verwirklichen. Die Ausstellung „Wo ist Minerva“ präsentiert herausragende Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen, die mit exzellenten Leistungen, Mut und Engagement an den unterschiedlichsten Fachbereichen an niedersächsischen Hochschulen für Innovation und Weiterentwicklung in Forschung und Lehre sorgen. Für einige von ihnen waren auch Förderprogramme des Landes ein wichtiger Baustein für ihren beruflichen Erfolg. Spannend und anschaulich inszenierte Stationen geben den Besucherinnen und Besuchern Einblick in Lebensweg und Werk von 13 faszinierenden Persönlichkeiten. Mit Exponaten, die ihren persönlichen und wissenschaftlichen Werdegang begleitet haben, Fotografien und Interviews, entsteht ein lebendiges Bild der außergewöhnlichen Frauen, die Vorbild sein und Mut machen können, eigene Ziele in die Tat umzusetzen.

Die oft erstaunlichen Lebenswege und Arbeitsgebiete werden mit anschaulich und lebendig inszenierten Stationen aus überdimensionalen »Koffern« präsentiert. Aufgeklappt, geheimnisvoll verschlossen, geteilt und verdreht dienen diese als Bühnen für 13 Biografien. Hörlöcher und Sehschlitze, Schubladen und Türen eröffnen interaktiv die Sphären der erfolgreichen Frauen. Großportraits und signifikante Objekte, original oder medial, bestimmen das Bild.

Die Ausstellung wurde unter der Leitung von Prof. Regina Henze, Assistenz Dipl. Des. Isabell Bischoff, und von sieben Studierenden der Studiengänge Kommunikations- und Industriedesign konzipiert, gestaltet und realisiert.

Fast alle Entscheider in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sind nach wie vor männlich. Diese Tatsache prägt auch das weibliche Bewusstsein. Lebendige Beispiele zeigen, wie und wo es anders ist, und geben damit Impulse, die auf die eigene Lebensgestaltung wirken. (Vgl. Prof. Regina Henze, Vorwort Katalog Wo ist Minerva) – Minerva, die altitalienische Göttin der Wissenschaft, des Handwerks und der Künste, ist die ideelle Schirmherrin des Projekts und zeigt sich in vielfältiger Gestalt: Etwa als »LaborAmazone«, »EisenDompteuse«, »KopfWäscherin«, »DenkSportlerin«, »KlangReiterin« oder »RegenFängerin«.

Porträtiert werden Prof. Dr. Karin Wilhelm aus Braunschweig, eine »StadtStreiterin« aus dem Fachbereich Architektur- und Stadtgeschichte der Technischen Universität und eine der weltweit bedeutendsten Performance-Künstlerinnen Prof. Marina Abramovic, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, als »GrenzGängerin«. Hinter den elf weiteren »Minervas« verbergen sich: Prof. Dr. Rose Baaba Folson, Universität Toronto/Kanada; Prof. Dr. Marina Blagojevic, Gastprofessur an der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen und der Universität Hildesheim; Prof. Dr. Christa Cremer-Renz, Fachhochschule Nordostniedersachsen; Prof. Dr. Anne Friedrichs, Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven; Prof. Dr. Melanie Luck von Claparède, Fachhochschule Oldenburg; Dr. Namrata Pathak, Gastprofessur an der Universität Hannover; Tatjana Prelevic, Hochschule für Musik und Theater Hannover; Prof. Dr. Friederike Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein, Fachhochschule Osnabrück; Prof. Dr. Andrea Tipold, Tierärztliche Hochschule Hannover; Prof. Dr. Ing. Babette Tonn, Technische Universität Clausthal; Prof. Dr. Annette Zippelius, Universität Göttingen.

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