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Spezialisten für Metallkonservierung tagen in Hildesheim

International anerkannte Experten bereiten einzigartiges Studienangebot vor

Die weltweit führenden Spezialisten für Metallkonservierung treffen sich vom 7. bis zum 11. November im Hildesheimer Roemer- und Pelizaeus-Museum. Mehr als hundert Wissenschaftler, darunter Andrew Oddy, der Leiter der Restaurierungsabteilung des Britischen Museums in London, Annamaria Giusti, Restauratorin am berühmten Opificio delle Pietre Dure in Florenz oder Tom Chase vom Smithsonian Institute in Washington sind der Einladung des Institutes für Restaurierung der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen zur internationalen Konferenz "Exposure 2001" gefolgt. Zum einen wird es um den Austausch von Forschungsergebnissen im Umgang mit historischen Metallen gehen. Zum anderen dient die Tagung der Vorbereitung eines neuen und einzigartigen Studienangebots in Hildesheim: Zum Wintersemester 2002/03 sollen sich die ersten Studierenden für die Studienrichtung Metallkonservierung am Institut für Restaurierung einschreiben können, hofft Dr. Jack Ogden. Ogden ist international anerkannter Spezialist für historische Metalle und an der Fachhochschule als Berater für den Aufbau der neuen Studienrichtung tätig.

"Hildesheim ist nicht nur Tagungsort für die wichtigste Konferenz auf dem Gebiet der Metallkonservierung in diesem Jahr, sondern wegen seiner mehr als tausendjährigen Tradition in der Metallkunst der beste Platz für die neue Studienrichtung", sagt Ogden. Mit dem Domschatz im Dommuseum oder der Bernward-Tür und –Säule im Dom habe Hildesheim die besten Anschauungsobjekte für eine hochqualifizierte Ausbildung. Das Studium der Metallkonservierung und –restaurierung wird zwar auch in Berlin und Stuttgart angeboten. Die Hildesheimer wollen sich aber mit ihrer Spezialisierung deutlich abheben. Hier wird es nicht um die Konservierung archäologischer Objekte gehen, sondern insbesondere um historische Goldschmiedearbeiten und Kirchenschätze sowie ihre Präsentation. Innerhalb der Fachhochschule ist hier auch eine Kooperation mit der Studienrichtung Metallgestaltung am Fachbereich Gestaltung geplant.

Für Informationen stehen der Organisator der Tagung "Exposure 2001", Dr. Jack Ogden, sowie die internationalen Gäste am Freitag, 9. November, um 14 Uhr im Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim, Am Steine 5, bereit.

Dr. Jack Ogden ist für Pressegespräche unter der Mobiltelefonnummer 0173/615 65 82 erreichbar.

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